Stadtarchiv
Ein
Ort, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam bestehen: Unser
Stadtarchiv
Das Stadtarchiv kümmert sich um
das Schriftgut der Stadtverwaltung und um vielfältige Bestände, die die
Geschichte unserer Stadt betreffen. Selbstverständlich müssen auch diese
ständig aktualisiert werden, um das Geschehene für zukünftige Generationen
festzuhalten. Eine weitere Aufgabe des Stadtarchives besteht darin, die
Geschichte Liezens im Rahmen von Vorträgen, Rundgängen und Publikationen zu
vermitteln.
Übersicht Bestände: Archiv des Rathauses, Archiv von Stadtmarketing und Tourismusverband, Vereins-Unterlagen, Sammlung historischer Fotos von Liezen, chronologische Sammlung von Zeitungsausschnitten über Liezen, Sammlung von Unterlagen zum Liezen-Lexikon, Sammlung von Fotos und Filmen von Foto Baumgartner, Urkunden, Zeitschriften, Bilder, Zeitungsberichts-Sammlung Roland Pirkenau.
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung: Fotos, Dokumente usw. über Liezen können im Archiv abgegeben und nach erfolgter Digitalisierung wieder mitgenommen werden.
Das Stadtarchiv steht grundsätzlich der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Für seine Benützung ist eine Terminvereinbarung mit Schilderung des Anliegens notwendig.
Ebenso bietet das unten angeführte Online-Archiv mit seinen Suchfunktionen die Möglichkeit, unsere Stadt besser kennenzulernen. Wir wünschen viel Freude beim Eintauchen in Liezens Geschichte!
Kontakt:
Mag.a Katharina Ernecker
STADTARCHIV
Stadtgemeinde Liezen
Kulturhausplatz 2
A-8940 Liezen
+433612 228 811 80
stadtarchiv@liezen.gv.at
Geschichte des Stadt-Archives Liezen: 1964 durch Stadtamtsdirektor Rudolf Polzer angelegt. Nach seiner Pensionierung ehrenamtliche Weiterführung bis zu seinem Tode im Jahr 2005. Danach Weiterführung, Einführung der elektronischen Speicherung und Übersiedlung in die nunmehrigen Räumlichkeiten in der Volksschule durch seinen Nachfolger, Stadtamtsdirektor i.R. Karl Hödl. Im Dezember 2022 erfolgte die Übergabe der Archivleitung an Mag. Katharina Ernecker.
SonstigesGesangsverein
- Ab / Am
- 1878
Im Buch „Die eherne Mark" von Ferdinand Krauss wurde berichtet, dass es in Liezen einen Gesangsverein gab, der 1878 gegründet wurde. Er feierte am 16. und 17.05.1880 laut Gemeindechronik im Gasthaus Lindmeyer sein zweijähriges Bestehen.
In der Gemeindechronik finden sich folgende weitere Einträge über den Gesangsverein:
26.05.1881
Der hiesige Männergesangs -Verein inszenierte im Hotel Post zu Gunsten der durch Brand geschädigten Bewohner Rottenmanns ein Konzert, das gut besucht war und einen Reinertrag von 60 Fl. abwarf, welches obiger Stadt sofort übermittelt wurde.
06.06.1881
Pfingstmontag. Den schönen Tag benützend, unternimmt der hiesige Gesangsverein einen Ausflug nach dem benachbarten Döllach.
07.08.1881
Das im Hotel Post vom hies. M. - Gesangsverein abgehaltene Konzert, dessen Reinerträgnis (50 Fl.) dem Verschönerungsverein zufiel, erfreute sich eines glänzenden Besuches.
21.08.1881
Die vom hies. Gesangsvereine nach Wörschach unternommene Sängerfahrt erfreute sich einer zahlreichen Beteiligung von Nah und Fern.
08.12.1881
Der hiesige Männergesangsverein hielt im Hotel Post eine gut besuchte Liedertafel ab.
31.12.1881
Mit einem vom hies. Leseverein in Verbindung mit dem Gesangsvereine arrangierten, im Hotel Post abgehaltenen Silvesterabende, schließt 1881 u. beginnt 1882.
1882
Der vom hiesigen Lese- in Verbindung mit dem Gesangvereine im Hotel Post inszenierte „Faschingsabend" fiel sehr gelungen aus. Unter den Nummern des Programms war vom zahlreichen Publikum Engelsburgs, „Dr. Heine" besonders warm aufgenommen.
21.05.1882
Der hiesige, emsig tätige Gesangsverein hielt im Hotel Post ein sehr gut besuchtes Konzert ab.
08.12.1882
Ein vom hiesigen Gesangsverein im Hotel Post abgehaltenes Konzert fiel zur größten Zufriedenheit der Zuhörer aus.
11.03.1883
Der hiesige Männergesangverein gibt im Hotel Post ein Concert, das sehr besucht war.
19.03.1883
Wieder gilt der Abend einem Scheidenden. Herr Alois de la Motte, Volksschullehrer, Gründer und Chormeister des hiesigen Gesangvereines, verlässt uns, um sein neues Heim in Frohnleiten zu beziehen. Sämtliche Mitglieder des Gesangsvereines, sowie eine große Anzahl der dankbaren Bewohner sind im Hotel Post versammelt, um dem verdienstvollen Scheidenden den Abschiedsgruß, verbunden mit den besten Wünschen für eine frohe Zukunft entgegenzubringen. Der Gesangsverein überreichte demselben ein Andenken und ernannte ihn zu seinem Ehrenmitglied.
10.06.1883
Der heute vom hiesigen Gesangsverein nach Aigen unternommene Ausflug war sehr animiert.
16.01.1884
Der hiesige Gesangverein veranstaltet im Hotel Post eine animierte Fasching - Liedertafel.
01.03.1884
Die heute im Hotel Post abgehaltene Liedertafel war sehr gut besucht.
02.03.1884
Der hiesige Gesangverein unternimmt eine Spritzfahrt nach Rottenmann.
31.08.1884
Das vom hiesigen Gesangsvereine veranstaltete Konzert war sehr gut besucht.
07.12.1884
Am 07.12.1884 fand im Gasthaus "Zur Post" eine Liedertafel des Männergesangsvereines statt.
03.11.1895
Zugunsten der durch einen Brand geschädigten Personen veranstaltete der Männergesangverein ein Wohltätigkeitskonzert, an dem auch der Männergesangsverein Rottenmann mitwirkte. Nach ihrer Ankunft in Liezen begab sich der Chor aus Rottenmann zu Nikolaus Dumba, um diesen ein Ständchen zu bringen. Es wurden die beiden Chöre „Wunderselige Frühlingszeit" und „Wohin mit der Freud'?" vorgetragen. Herr Dumba dankte mit sichtlicher Freude für die Ehrung und zollte den Sängern außerordentliches Lob. Herr Artner dankte ihm für die schöne Jubiläumsspende und die ehrende Anerkennung. Um 4 Uhr begann das Konzert. Herrn Kellers geräumiger Saal war bis aufs letzte Plätzchen besetzt.
Quelle: Grazer Tagblatt vom 06.11.1895 (stark gekürzt).
(Nachtrag von Karl Hödl vom 24.03.2021).
23.03.1896
Heute starb Herr Anton Aigner, Schulleiter in Weißenbach, im 33. Lebensjahre.
Mittwoch, den 25., wurde derselbe unter Beteiligung einer großen Menschenmenge zu Grabe getragen. Der hiesige Gesangverein, dessen Mitglied der Verstorbene einst war, brachte einen Trauerchor zum Vortrage.
18.05.1898
Zum 20-Jahre-Jubiläum des Männergesangsvereines fand eine Fest-Liedertafel statt.
SonstigesLandtagswahlen
Der Landtag übt die Gesetzgebung des Landes einschließlich der Verfassungsgesetzgebung aus. Aufgrund der steirischen Landesverfassung werden alle fünf Jahre 56 Abgeordnete in dieses Haus gewählt.
Landtagswahl 1896
- 1896
24.09.1896
Die Wahlschlacht ist vorbei. Sie endete mit dem Sieg des Kandidaten der Deutschen Volkspartei, des Bürgermeisters Gustav Größwang in Liezen. Als es am Vortag der Wahl bekannt wurde, dass die Judenhochburg Aussee plötzlich einen eigenen Kandidaten aufstellte, ging ein Schrei der Entrüstung durch das gesamte Enns- und Paltental. Die Wahl selbst aber bewies, wie man im steirischen Oberlande noch deutsches Manneswort hochhält. Am Abend des Wahltages brachte die Feuerwehr Liezen im Verein mit der Gemeindevertretung und den Beamten dem gewählten Abgeordneten Größwang einen Fackelzug. Der Fackelzug bewegte sich dann durch den Markt. In seiner Mitte schritt der neugewählte Landtagsabgeordnete.
Quelle: Grazer Tagblatt vom 26.09.1896 (stark gekürzt).
(Nachtrag von Karl Hödl vom 24.03.2021)
Landtagswahl 1949
- 09.10.1949
Ergebnis der Landtagswahl 1949 in Liezen:
SPÖ: 1.035
ÖVP: 993
FPÖ: 441
Sonstige: 40
Landtagswahl 1953
- 22.02.1953
Ergebnis der Landtagswahl 1953 in Liezen:
SPÖ: 1.383
ÖVP: 950
FPÖ: 510
Sonstige: 63
Landtagswahl 1957
- 10.03.1957
Ergebnis der Landtagswahl 1957 in Liezen:
SPÖ: 1.600
ÖVP: 1.086
FPÖ: 313
Sonstige: 34
Landtagswahl 1961
- 12.03.1961
Ergebnis der Landtagswahl 1961 in Liezen:
Abgegeb. Stimmen: 3.359
Ungültige Stimmen: 52
Gültige Stimmen: 3.307
SPÖ: 1.632
ÖVP: 1.097
KPÖ: 112
FPÖ: 466
Landtagswahl 1965
- 14.03.1965
Ergebnis der Landtagswahl 1965 in Liezen:
SPÖ: 1.785
ÖVP: 1.180
FPÖ: 380
Sonstige: 121
Landtagswahl 1970
- 15.03.1970
Ergebnis der Landtagswahl 1970 in Liezen:
4.115 Wahlberechtigte (1.923 Männer, 2.192 Frauen)
Abgegebene Stimmen
Ungültige Stimmen
Gültige Stimmen
Parteisummen:
1.255 Österreichische Volkspartei
2.076 Sozialistische Partei Österreichs
470 Freiheitliche Partei Österreichs
31 Kommunisten und Linkssozialisten
3 Nationaldemokratische Partei
Landtagswahl 1974
- 20.10.1974
Ergebnis der Landtagswahl 1974 in Liezen:
SPÖ: 1.862
ÖVP: 1.732
FPÖ: 387
Sonstige: 41
Landtagswahl 1978
- 08.10.1978
Ergebnis der Landtagswahl 1978 in Liezen:
SPÖ: 1.938
ÖVP: 1.874
FPÖ: 441
Sonstige: 26
Landtagswahl 1981
- 04.10.1981
Ergebnis der Landtagswahl 1981 in Liezen:
SPÖ: 2.300
ÖVP: 1.602
FPÖ: 331
Sonstige: 28
Landtagswahl 1986
- 21.09.1986
Ergebnis der Landtagswahl 1986 in Liezen:
SPÖ: 2.339
ÖVP: 1.641
FPÖ: 292
Grüne: 157
Sonstige: 84
Landtagswahl 1991
- 22.09.1991
Ergebnis der Landtagswahl 1991 in Liezen:
SPÖ: 1.962
ÖVP: 1.212
FPÖ: 812
Grüne: 238
Sonstige: 126
Landtagswahl 1995
- 17.12.1995
Ergebnis der Landtagswahl 1995 in Liezen:
SPÖ: 1.954
ÖVP: 956
FPÖ: 762
Grüne: 277
Liberale: 190
Sonstige: 88
Landtagswahl 2000
- 15.10.2000
Ergebnis der Landtagswahl 2000 in Liezen:
Stimmberechtigte: 5.232
Abgegeb. Stimmen: 3.611
Wahlbeteiligung: 69.02%
Ungültige Stimmen: 53
Gültige Stimmen: 3.558
ÖVP: 1.331
SPÖ: 1.492
FPÖ: 500
GRÜNE: 187
LIF: 27
KPÖ: 10
ÖNP: 11
Landtagswahl 2005
- 02.10.2005
Ergebnis der Landtagswahl 2005 in Liezen:
Stimmberechtigte: 5.303
Abgegeb. Stimmen: 3.734
Wahlbeteiligung: 70.41 %
Ungültige Stimmen: 46
Gültige Stimmen: 3.688
ÖVP: 1.099
SPÖ: 2.032
FPÖ: 158
GRÜNE: 126
KPÖ: 122
Liste Hirschmann: 101
BZÖ: 50
Landtagswahl 2010
- 26.09.2010
Ergebnis der Landtagswahl 2010 in Liezen:
Stimmberechtigte: 5.287
Abgegeb. Stimmen: 3.238
Wahlbeteiligung: 61,24 %
Ungültige Stimmen: 41
Gültige Stimmen: 3.197
SPÖ: 1.586
ÖVP: 849
KPÖ: 102
GRÜNE: 127
FPÖ: 363
BZÖ: 115
PUMA: 25
CPÖ: 30
Landtagswahl 2015
- 31.05.2015
Ergebnis der Landtagswahl 2015 in Liezen:
Stimmberechtigte: 6.084
Abgegeb. Stimmen: 3.473
Wahlbeteiligung: 57,08 %
Ungültige Stimmen: 26
Gültige Stimmen: 3.447
SPÖ: 1.350
ÖVP: 693
FPÖ: 933
GRÜNE: 236
KPÖ: 133
FRANK: 41
Neos: 61
Landtagswahl 2019
- 24.11.2019
Ergebnis der Landtagswahl 2019 in Liezen:
Stimmberechtigte: 5.854
Abgegebene Stimmen: 2.778
Wahlbeteiligung: 47,45 %
Ungültige Stimmen: 25
Gültige Stimmen: 2.753
SPÖ: 901
ÖVP: 839
FPÖ: 493
GRÜNE: 223
KPÖ: 133
Neos: 164
Landtagswahl 2024
- 24.11.2024
Ergebnis der Landtagswahl 2024 in Liezen:
Wahlberechtigte: 5.577
Abgegebene Stimmen: 3.504
Wahlbeteiligung: 62,83 %
Ungültige Stimmen: 21
Gültige Stimmen: 3.483
SPÖ: 878
ÖVP: 733
FPÖ: 1.381
GRÜNE: 155
KPÖ: 140
Neos: 196
GebäudeWerkstraße 05
- Errichtet
- 25.12.1939
- |
- Adresse
- Werkstraße 5
- |
- Lage
EZ 235, 237 und 250 KG Reithtal.
Stahlwerk im Südosten der Stadt auf zuvor landwirtschaftlich genutzten Gründen.
Namen des Werkes und Eigentümer seit 1939:
1939 - 1946 Schmidhütte Liezen, Schmid & Co. KG.
Eigentümer bis Kriegsende:
Dipl.-Ing. August Schmid-Schmidsfelden (40 Prozent),
Walter Schmid-Schmidsfelden sen. (10 Prozent) und
Walther Schmid-Schmidsfelden jun. (50 Prozent)
Eigentümer nach Kriegsende: Republik Österreich
1946 - 1953 Hütte Liezen Ges.m.b.H., Eigentümer: Republik Österreich
1. 1. 1954 - 31. 12. 1963 Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke AG, Werk Liezen,
Eigentümer: Republik Österreich
1. 1. 1964 - 31. 12. 1972 VÖEST - Werk Liezen, Eigentümer: Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke
1. 1. 1973 - 15. 3. 1987 VOEST - Alpine AG - Werk Liezen, Eigentümer: VOEST - Alpine AG
16. 3. 1987 - 30. 9. 1989 Noricum Maschinenbau und Handel GmbH, (Tochtergesellschaft der VOEST Alpine AG)
1. 10. 1989 - 31. 12. 1990 Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H., (Tochtergesellschaft der VOEST Alpine AG)
1. 1. 1991 - 31. 3. 1993 Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H., Eigentümer: Gewerke Emmerich Assmann
1. 4. 1993 - 31. 8. 1994 Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H., Eigentümer: Dr. Johannes Zierer und Ing. Kurt Bischof
1. 9. 1994 - 30. 11. 1994 Maschinenfabrik Liezen Ges.m.b.H.
(Abwicklung des Konkursverfahrens durch Masseverwalter Dr. Erwin Bajc)
5. 12. 1994 - Maschinenfabrik Liezen und Gießerei Ges.m.b.H.,
Eigentümer: Erwin Haider, Mag. Ing. Heinrich Obernhuber und Firma Krünes Consulting GmbH.
Der Ausbau erfolgte während des Zweiten Weltkrieges stufenweise, wobei die Produktion schon am 24. 12. 1939 aufgenommen wurde, bevor noch die erste Halle fertiggestellt war.
In seiner Abhandlung "Die Schmidhütte Liezen 1938 - 1945" schreibt Konrad Klötzl:
Das Werk bestand 1945 aus einer 10.374 m2 großen Stahlwerks- und Gießereihalle und einer 7.532 m2 großen Halle, in der die Putzerei, Glüherei, Vergüterei und mechanische Werkstätte und Lehrwerkstätte untergebracht waren. Weiter gab es mehrere Holzbaracken, die als Magazine, Herdplattenfabrik und Büros dienten. Andere Nebenbauten dienten für Transformatoren, Kessel- und Generatorenanlagen, das Pumpenhaus und die Preßluftanlage.
GebäudeKulturhausplatz
- Errichtet
- 12.04.1994
- |
- Adresse
- Kulturhausplatz
Platz zwischen Kulturhaus und Volksschulgebäude, hieß vorher Volkshausstraße. Die Namensänderung wurde durch die Änderung des Namens des Veranstaltungsgebäudes von "Volkshaus" auf "Kulturhaus" notwendig .
Gemeinderatsbeschluss: 12.04.1994
GebäudeKläranlage
- Errichtet
- 1990
- |
- Adresse
- Richard-Steinhuber-Straße 26
Im Zuge der Erweiterung der Kanalisation im Jahr 1974 musste die Stadtgemeinde für die wasserrechtlichen Bewilligung den Nachweis über den Besitz eines Grundstückes, auf dem die zukünftige Biologische Kläranlage errichtet werden kann, erbringen. So wurde im Jahre 1975 von den Familien Gschwandtner und Sulzbacher ein Grundstück angekauft. Das erste Vorprojekt lag im Jahr 1984 auf. Aufgrund der ungünstigen Bodenbeschaffenheit wurde kurzfristig ein anderes Grundstück in Erwägung gezogen.
Der Gemeinderat hat jedoch in seiner Sitzung vom 15.10.1985 aufgrund des Gutachtens des Herrn DI Kauderer beschlossen, die Kläranlage am jetzigen Standort zu errichten. Die Bauleitung und Statik erfolgte vom Zivilingenieurbüro DI Fritz aus Stainach. Das ursprüngliche Projekt musste durch Anpassungen an den aktuellen Stand der Technik mehrmals überarbeitet werden. Mit der Gemeinde Weißenbach bei Liezen, der Maschinenfabrik Liezen sowie der Müllhygienisierungsanlage Liezen, deren Abwässer allesamt in der neu zu errichtenden Biologischen Kläranlage entsorgt werden sollten, wurde ein gemeinsames Abwasserreinigungsprojekt erstellt.
Durch die Planänderungen erfolgte eine massive Kostensteigerung, die den damaligen Bürgermeister Rudolf Kaltenböck veranlasste, den Landesrechnungshof die Kostensteigerungen prüfen zu lassen. Dieser kam zum Schluss, dass die Vorgangsweise der Stadtgemeinde ordnungsgemäß war.
Im Juli 1987 wurde mit den Bauarbeiten begonnen und im Dezember 1989 konnte der Probebetrieb aufgenommen werden. Bereits nach kurzer Zeit konnte eine Reinigungsleistung von 90% erzielt werden. Die Gesamtbaukosten betrugen ATS 73 Mio. (ca. EUR 5,3 Mio.) und stellte bis zu diesem Zeitpunkt das größte Einzelbauwerk der Stadtgemeinde Liezen dar.
Die Kläranlage ist auf 18.000 Einwohnergleichwerte ausgelegt. Die feierliche Eröffnung mit einem Tag der offenen Tür erfolgte am 21.09.1990. Die Kläranlage wurde in den Jahren 2006 und 2007 mit einer modernen Steuerungsanlage an den neuesten Stand der Technik angepasst.
Im Jahr 2008 wurde von der Firma Lackner Energietechnik GmbH ein Blockkraftheizwerk zur Nutzung der Klärgase für die Gewinnung von Strom und Abwärme errichtet.
SonstigesWirnsberger (Kreuzschuster) Kreuz
- Ab / Am
- 1996

Gegenüber der ehem. Behausung vgo. Kreuzschuster (bereits 1494 erwähnt), an der Admonter Straße, KG Reithal.
Der alte Kapellenbildstock mit vorstehendem Pultdach und Holzstützen war jeden 25. April (Markustag) Ziel der Markusprozession. 1945 wurde er von vorbeifahrenden Wehrmachtssoldaten gesprengt.
Danach diente als Ersatz für viele Jahre ein einfaches Holzkreuz.
Im Juni 1996 wurde auf Initiative der Familie Hofmann-Wirnsberger in Zusammenarbeit mit der STEWEAG und dem Bauhof der Gemeinde Liezen ein neues Kreuz mit Pultdach und Chistusfigur aufgestellt.
SonstigesTEDi
- Ab / Am
- 24.08.2018
Die Firma TEDi wurde 2004 in Dortmund gegründet. Am 24.08.2018 eröffnete eine Filiale in Liezen, Fronleichnamsweg 9.
Angeboten werden Deko, Haushalt, Schreibwaren und Do-It-Yourself-Artikel.
Am 06.03.2026 übersiedelte die Tedi-Filiale in das ELI (Einkaufszentrum Liezen).
SonstigesSingkreis Praetorius
- Von
- 1976
- |
- Bis
- 30.06.2001
Chorleiter
- 1976 - 2001
Walter Balatka September 1985 - Jänner 1986
Harald Matz Jänner 1986 - September 1987
Albert Wonaschütz September 1987 - Oktober 1991
Ingo Hochhauser Oktober 1991 - April 2001
Singkreis Praetorius Gründung
- 1976
GebäudeUmspannwerk Weißenbach
- Errichtet
- 1958
- |
- Adresse
- Schalenweg
Das Umspannwerk Weißenbach (Bezirk Liezen) der Austrian Power Grid (APG) ist seit 1958 in
Betrieb und wird von 2025 bis 2029 zukunftsfit gemacht, um auch die nächsten Generationen in der Region sicher mit Strom zu versorgen und erneuerbare Energie österreichweit managebar zu machen. Im Zuge der Generalerneuerung werden in den kommenden Jahren komplexe Arbeiten durchgeführt, die sowohl bautechnische als auch elektrotechnische Maßnahmen auf dem bereits bestehenden Areal der APG umfassen. Die Arbeiten haben Anfang Mai gestartet und laufen bis 2029. Darin enthalten sind u.a. folgende Maßnahmen:
• Erneuerung von neun 220-kV-Schaltfeldern
• Zwei neue 220-/110-kV-Transformatoren
• Errichtung einer Trafo-Löschanlage
• Errichtung einer Lagerhalle
Insgesamt investiert APG rund 45 Millionen Euro in die Modernisierung des Umspannwerks
Weißenbach und damit in eine nachhaltig sichere Stromversorgung der Region und Stärkung des
Standorts.
Die spezielle Lage des Umspannwerks im Hang, die beengten Platzverhältnisse der Baustelle selbst, aber auch die engen An- und Abfahrtswege zur Baustelle erfordern ein gut durchdachtes Logistik- Konzept für diverse Transporte durch den Ort.
Das Umspannwerk Weißenbach ist zentraler Anspeisepunkt für den regionalen Verteilnetzbetreiber
und vor allem auch Anbindepunkt der 220-kV-Ennstalleitung, welche vom Umspannwerk
Weißenbach bei Liezen (Steiermark) bis nach Wagrain (Salzburg) führt und ebenfalls einer
Generalerneuerung unterzogen wird. Die Modernisierung der Ennstalleitung ist ab Mitte 2026 bis
Frühjahr 2028 geplant.
Neuer Transformator
- 02.2026
Das Umspannwerk der Austrian Power Grid (APG), erbaut 1958, wurde generalsaniert. 2025 wurde damit begonnen, 2029 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Für Aufmerksamkeit sorgte der Spezialtransport des 10 Meter langen und 230 Tonnen schweren Transformators. Aufgrund des beengten Weges wurde der Trafo mittels einer ferngesteuerten Plattform transportiert. Die Inbetriebnahme soll Mitte des zweiten Quartals erfolgen.
Quelle: Kleine Zeitung Ennstal vom 20.02.2026, S. 24.
GebäudeRathausplatz 01
- Errichtet
- 1907
- |
- Adresse
- Rathausplatz 1
- |
- Lage
Südlich der Kirche, an der Stelle, wo die damalige Hauptverbindung nach Süden in die heutige Alte Gasse abbog. Die heute nach Süden führende Hauptstraße hat es damals noch nicht gegeben.
C-Nr. 17. Frühere Adresse Hauptstraße 12.
Baubehördliche Benützungsbewilligung erteilt am 31. 10. 1907.

Mit Beschluss vom 06.11.1875 kaufte die Gemeinde von Frau Pumpernig das Haus, in dem sich bereits die Bezirkshauptmannschaft befand. Es handelt sich um das heute noch bestehende Rathaus, das vorher auch ein Gasthaus war und mit dem Vulgonamen "Neuwirt" oder auch "Schlossertaferne" hieß. Dieses Haus wurde für die Aufnahme der Gemeindekanzlei und einer Wohnung adaptiert. 1905 beriet der Gemeinderat über den Umbau des Amtsgebäudes. Das Haupttor, das sich früher an der Nordseite befand, sollte nach Osten, mit dem Blick zur "Reichsstraße" (heute Pyhrnpaß-Bundesstraße) verlegt werden. Umbau zur heutigen Fassade der Süd-, Ost- und Nordseite im Jahre 1907. Die Eröffnung des neuen Amtsgebäudes fand im Oktober 1907 statt. Die Bezirkshauptmannschaft hatte die meisten Räume gemietet und blieb dort bis 1961. Nur das Erdgeschoß und eine Kanzlei im 1. Stock wurden ab 1907 von der Gemeinde benützt. Das Rathaus hat heute noch die beim damaligen Umbau geschaffene äußere Form, nur westseitig (am Rathausplatz) wurde gegen Ende des 20. Jhd. ein Zubau für ein neues Stiegenhaus geschaffen. 1999 wurde mit einer umfassenden Sanierung des Rathauses nach Plänen des Architekten Molinars begonnen. Es wurde ein Stiegenhaus angebaut, im Erdgeschoss das Bürgerservice, im Dachgeschoss die ehemalige Dienstwohnung aufgelassen und Büros und der Sitzungssaal errichtet.
Das neue Rathaus, Bericht im "Grazer Tagblatt"
- 22.11.1907
Das neue Rathaus in Liezen wurde von Friedrich Hofmann, Architekt in Graz, erbaut. "Architektur ist Stein gewordene Musik". Der Vergleich hinkt, wie jeder seit Homers Zeit. Trotzdem ist er der besten einer, da er bei der großen Verschiedenheit der beiden Künste die gleiche Wirkung in der gemeinsamen Ursache findet: der Harmonie!
Harmonisch-schön ist die steinerne Sinfonie, die, jüngst von Meisterhand vollendet, in die klare Bergluft Liezens emporklingt. In schwer gefügten Akkorden, den ernsten Zweck seines Daseins kündend, hebt sie sich aus der Erde, um in lebhaft gegliederten Firstkonturen, die die schlanke Turmkuppel überragt, himmelwärts auszuklingen. Und wenn auch Säulen, Mauern und Gebälke die Noten dieses Kunstgebildes sind, es ist kein starres; der Wechsel des Sonnenlichtes und Mondenscheins, des Morgengrauens und der Abenddämmerung, selbst der schwarze Mantel der Nacht und das Echo des mächtigen Hintergrundes - das Massiv des hohen Tausing und der Koloß des weißen Grimming - entlocken ihm stündlich neue Variationen.
Und so wird es fortwirken in unabsehbare Zukunft, erfreuend, erziehend und veredelnd, ein Denkmal für seinen Meister, aber auch für den begeisterungsfähigen Gemein- und Opfersinn seiner Erbauer.
Das im Vorfrühling des heurigen Jahres begonnene und bis auf den Einbau der transparenten Turmuhr vollendete Liezener Rathaus dankt seine Entstehung teils der Not an Amtsräumen für die k. k. Bezirkshauptmannschaft, teils einem Zufalle und in erster Linie der edlen Selbstlosigkeit des Herrn Architekten Friedrich Hofmann, der außer dem geringfügigen Ersatze für seine Barauslagen keinen anderen Künstlerlohn verlangte als den, der nach Goethe "selbst sich lohnet".
Die Rolle des Zufalles übernahm unmittelbar der enge Freundschaftsbund, der den Herrn Architekten Friedrich Hofmann mit dem Tondichter Herrn Dr. Wilhelm Kienzl verbindet. "Die Beschränkung macht den Meister", sie kann aber auch zur Qual werden.
Der Baumeister stand vor dieser schwierigen Aufgabe einer allseitigen Beschränkung. Der Grundriß des alten Gebäudes, ja das Mauerwerk bis zum zweiten Stockwerke sollten Verwendung finden und die Mittel waren karg. Doch in dieser Beschränkung zauberte der Meister. Er hob den stark gedrückten Unterbau durch eine äußerliche Hebung des Gesimses des Erdgeschoßes, hob die niedrigen Fenster derselben durch eine in ihrer Einfachheit verblüffende Maskierung und vereinigte das architektonische Schwergewicht auf den Turmbau über dem Eingangstore, wodurch das in deutscher Renaissance gebaute Haus einen ausgesprochen repräsentativen Charakter erhält und einer kleinen Burg aus der besten Zeit dieses Baustiles gleicht. Die beiden, das Eingangstor flankierenden Säulen tragen ein rechteckig massives Konsol, auf dem sich im Fünfeck verjüngend, der Erkerturm aufbaut, der mit einer entzückend gebogenen, altgrün patinierten Kuppel, die mit einer lustigen Laterne abschließt, gekrönt ist.
Beiderseits des Turmes ragen schmale Giebel empor, die das Reichs- und Landeswappen in Steinguß zieren.
Diese geistvolle, kräftige und lebendige Gliederung des Mittelbaues gestattete eine einfache Gestaltung der Fronten, ohne den repräsentativen Eindruck des Ganzen zu schmälern. Die Seitenfronten des völlig freistehenden Gebäudes laufen ebenfalls im Giebel aus, die im Gegensatze zu den Fenstern des ersten und zweiten Stockwerkes und gleich denen des Erdgeschoßes mit Rundbogen überwölbt sind.
Von ganz ungewöhnlicher Schönheit ist das reich gegliederte Dach, das, mit Biberschwanzziegel gedeckt, den Stil festhält.
Mit seiner in des Wortes edelster Bedeutung beispielloser Selbstlosigkeit adaptierte der Bauleiter, Herr Oberingenieur Konstantin Strobl, das Geisteskind des Meisters und behütete mit Liebe, Bewunderung und täglichem Fleiße sein Ziehkind.
Wie verlautbart, hat der Gemeindeausschuß von Liezen die feierliche Eröffnung dieses Gebäudes an einem Sonntage des kommenden Monates beschlossen, und soll hiezu außer Herrn Architekten Friedrich Hofmann auch Seine Exzellenz der Herr Statthalter von Steiermark als Gast gebeten werden, da, wie erwähnt, in diesem Neubaue die Amtsräume der k. k. Bezirkshauptmannschaft Liezen untergebracht sind.
Gerlinde Polzer, 16.01.2018
Reparaturarbeiten 1933
- 13.09.1933
Franz Kleewein
Johann Birkmann
am 13. Sept. 1933
bei einer sehr schlechten Zeit
Umbau vor der Stadterhebung
- 1947
Eingang durch historisches Tor
- 20.06.2022
Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.6.
Umgestaltung Bürgerservice abgeschlossen
- 02.2026
SonstigesKindergarten Liezen
- Ab / Am
- 1944
Laut Festschrift "900 Jahre Liezen" gab es angeblich schon um 1900 einen mit Unterstützung der Gemeinde errichteten Kindergarten, der von einem "Fräulein Maria Dobler" geleitet wurde. In der Schulchronik des Jahres 1905/06 wird jedenfalls erwähnt, dass am 31. Juli 1906 gleichzeitig mit der Schule auch der Kindergarten geschlossen, der zuletzt noch von 12 Kindern besucht wurde. Dieser Kindergarten wurde wegen zu schwacher Frequenz am 31. Jänner 1908 geschlossen.
Der erste Kindergarten der Gemeinde Liezen wurde 1943 in einer Holzbaracke am Standort Alte Gasse 17 errichtet und 1944 in Betrieb genommen. Leiterin war Maria Zöberer, geb. Steinberger aus Admont. Als Helferin arbeitete Wilhelmine Rainer.
1963 wurde mit dem Bau eines neuen Kindergartens am Standort Nikolaus-Dumba-Straße 8 begonnen. Dieser Kindergarten wurde am 7. März 1965 feierlich eröffnet.
Anfang der 70er Jahre zeichnete sich ab, dass in Liezen eine Kindergärtnerinnenschule errichtet wird, für welche die Gemeinde kostenlos einen Übungskindergarten beistellen musste. Wegen der Nähe zum Bundesschulzentrum wurde der städtische Kindergarten dem Bund zur Verfügung gestellt und die Stadtgemeinde errichtete am Standort Fronleichnamsweg 12 einen neuen Kindergarten. Dieser wurde am 11. Jänner 1977 eröffnet.
Einführung Nachmittagsbetrieb Praxiskindergarten
- 2022
SonstigesLöwen-Apotheke
- Ab / Am
- 1829
Die Apotheke bestand seit 1829 in Liezen und war ehemals k. u. k. Hoflieferant. 1912 kaufte sie Mag. pharm. Ludwig Knell. Seither befindet sich die Apotheke in Familienbesitz.
Standort: Ausseer Straße 16
Besitzer:
1912 - 1960: Mag. Ludwig Knell
1960 - 2000: Mag. Erika Knell
2000 - Mag. Renate Mandl, geb. Knell
Am 27.10.2012 fand eine Jubiläumsfeier anlässlich des 100 Jahr-Jubiläums der Löwenapotheke im kleinen Kulturhaussaal statt.
1963 erfolgten erste Modernisierungsmaßnahmen. 2016 wurde nach mehr als 40 Jahren umgebaut und im Zuge dessen wurde auch ein Roboter angeschafft, womit nun computergesteuert die Medikamente vom Lager in den Verkaufsraum befördert werden.
Aufstellung einer Medybox
- 19.02.2026
Quelle: Instagram Löwenapotheke (Stand: 20.02.2026)
SonstigesErzählcafé
- Ab / Am
- 18.09.2025
Das Erzählcafé ist eine Veranstaltungsreihe, die zum Ziel hat, die Teilnehmenden zum Austausch,
gemeinsamen erinnern und knüpfen von Kontakten zu animieren. Zusätzlich können für das Stadtarchiv wertvolle Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aufgezeichnet werden.
Es handelt sich um eine Kooperation der Volkshilfe - Elisabeth Krammer
und Ingrid Rieder - und dem Stadtarchiv - Katharina Ernecker.
Erzählcafé - Thema alte Gasthäuser
- 18.09.2025
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe Erzählcafé bildete das Thema alte Gasthäuser, das sich als sehr ergiebig erwies. Gemeinsam wurden viele Fotos aus dem Stadtarchiv betrachtet und zahlreiche Erinnerungen geweckt. Treffpunkt für die etwa 12 Teilnehmerinnen war das Café Hildegard in der Ausseer Straße.
Erzählcafé - Thema Einkaufen
- 06.11.2025
Als Experte war Gerhard Florianschitz, der von seinem Alltag als Kaufmann erzählte.
Die etwa 12 Teilnehmenden trafen sich in der Stadtbibliothek Liezen.
Erzählcafé - Thema Fasching
- 10.02.2026
SonstigesPflegeverband
- Ab / Am
- 01.2024
Seit 1. Jänner 2024 ist der Pflegeverband eine eigene Körperschaft. Raimund Sulzbacher, Stadtrat aus Liezen, wurde bereits im März als neuer Obmann des Pflegeverbandes gewählt. Die Pflege, sprich die sieben Heime mit rund 400 BewohnerInnen und 400 MitarbeiterInnen, bleibt im neuen Pflegeverband nach wie vor bei den Gemeinden. Hinzu kommen die Tagesbetreuungszentren in Irdning und Liezen.
Demenz-Buddys
- 2026
Quelle: Der Ennstaler vom 06.02.2026, S. 10.
SonstigesFreiwillige Feuerwehr Pyhrn
- Ab / Am
- 1936
Im Jahre 1933 gab der damalige Bezirkswart Johann Fraueneder den Anstoss in Pyhrn eine eigene Feuerwehr aufzustellen. Pyhrn war damals noch eine eigene Gemeinde. Die offizielle Gründung erfolgte 1936 unter dem Wehrführer Josef Essl. Die Ausrüstung für 12 aktive Feuerwehrmänner lagerte in einem Depot aus Holz, das 1937 auf einem durch Tausch erworbenem Grundstück erbaut wurde. Durch die Eingemeindung von Pyhrn nach Liezen 1941 vollzog sich auch ein Wechsel an der Führungsspitze: Josef Kreuzer folgt auf Josef Essl.
Die erste Handpumpe wurde 1940 eingekauft und noch mit einem Pferdefuhrwerk transportiert, die erste motoriesierte Pumpe erwarb die Feuerwehr 1944. Unter dem Kommandanten Friedrich Hohl wechselte der Alarm vom Signalhorn zur Sirene. Werkzeuge, Gerätschaften und ein Anhänger gehörten zu den dringlichen Anschaffungen von 1958.
1960 kam es zum Bau des neuen Feuerwehrrüsthauses. Ab 1961 erleichterte ein Feuerwehrauto die Arbeit. In den folgenden Jahren wurde die Ausrüstung durch eine neue Pumpe, ein Lichtaggregat, eine zweite Sirene am Haus des Johann Ebner, durch Funkgeräte, Atemschutzmasken und ein zweites Feuerwehrauto kompletiert.
Mit einem dreitägigen Waldfest beging man im Jahr 1986 das 50-Jahr-Jubiläum.
Unter Kommandant Edwin Krug wurde auf einem zentral gelegenen Grundstück im Ortsteil Pyhrn das nunmehrige Rüsthaus errichtet. Spatenstich war im Jahr 1991, nach 3-jähriger Bauzeit und 11.000 freiwilliger Arbeitsstunden konnte am 11. Juni 1994 das Rüsthaus und Kommunikationszentrum für den Ortsteil Pyhrn eingeweiht werden.
In den Räumlichkeiten finden viele Veranstaltungen wie zum Beispiel der Ostertanz, ein Weinfest u. v. m. statt.
Die Kommandanten bisher waren:
1936 - 1941 Josef Essl
1941 - 1951 Josef Kreuzer
1951 - 1953 Johann Schachner
1953 - 1955 Johann Essl
1955 - 1975 Friedrich Hohl
1975 - 1975 Hermann Fröhlich
1976 - 1987 Albin Besser
1987 - 2002 Edwin Krug
2002 - 2017 Heinz Lemmerer
2017 - 2020 Robert Engl
2020 - Rudolf Schmied
Stefan Grill
Die größten Brandeinsätze
- 1949
Die Freiwillige Feuerwehr Pyhrn war in ihrer Geschichte bei folgenden großen Bränden im Einsatz:
1949: Wirtschaftsgebäude Zinnebner
1955: Wirtschaftsgebäude Pichler
1956: Stallgebäude Kern
1967: Volksschule Liezen
1967: Anwesen Beichtbuchner
1968: Anwesen Glaser-Schlemmer
Hochwasserkatastrophen
- 1965
Die Freiwillige Feuerwehr Pyhrn war in ihrer Geschichte bei folgenden Hochwasserereignissen im Einsatz:
1965: Murenabgang in Wörschach
1965: Hochwasser im Pyhrn
1965: Hochwasser der Enns in Liezen
1966: Hochwasser im Pyhrn
1966: Hochwasser in der VOEST in Liezen
1981: Hochwasser im Pyhrn
1991: Hochwasser im Pyhrn
Fertigstellung des Rohbaues

- 1992
Rüsthausweihe

- 11.06.1994
Kommandant Edwin Krug betonte die wichtige Bedeutung des neuen Rüsthauses, welches auch durch elftausend freiwillige Arbeitsstunden von 20 Aktiven errichtet werden konnte. 2,5 Millionen Schilling wurden von der Gemeinde Liezen geleistet, 1,8 Millionen Schilling vom Land Steiermark. Im großen Schulungsraum im Obergeschoß war für 220 Personen Platz, der auch für Veranstaltungen genutzt werden konnte.
Quelle: Kleine Zeitung, 29.06.1994
Rüstautoweihe
- 07.09.1996
Neue Einsatzbekleidung
- 2018
Im September 2018 erhielten die Mitglieder der FF Pyhrn eine neue Einsatzbekleidung. Diese wurde ihnen von dem in der Landesregierung zuständigen Referenten, LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer, persönlich übergeben.
(Kleine Zeitung vom 22.09. 2018, Seite 26)
Bilanz 2025
- 2025
Feuerwehr Pyhrn: Mehr als 6000 Stunden im Einsatz
Die Freiwillige Feuerwehr Pyhrn zog Bilanz über das vergangene Jahr, es wurden 6094 Stunden ehrenamtlich geleistet. Außerdem durften Thomas Moßhammer, Stefan Lemmerer sen., Albin Besser, Regina Schupfer und Heinz Lemmerer Auszeichnungen entgegennehmen. Schupfer und Lemmerer wurden außerdem zu Kassier und Seniorenbeauftragten ernannt. Im Anschluss bedankte sich HBI Stefan Grill bei der Nachbarfeuerwehr Liezen-Stadt, bei der Stadtgemeinde Liezen und dem Bereichsfeuerwehrverband.
Quelle: Kleine Zeitung Ennstal vom 17.01.2026, S. 22.
Wehrversammlung
- 2026
Bei der Versammlung der FF Pyhrn wurde ein Ausblick auf das Jahr 2026 gegeben, der unter anderem geplante Leistungsprüfungen sowie die Einschulung auf das neue Atemschutzfahrzeug (ASF) des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen umfasste. BM Thomas Moßhammer erhielt eine Auszeichnung für 25 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen, OBM Stefan Lemmerer sen. für 50 Jahre. Eine besondere Anerkennung für 60 Jahre Tätigkeit wurde E-HBI Albin Besser zuteil. Darüber hinaus erhielt HLM d. F. Regina Schupfer das Verdienstkreuz 3. Stufe des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen. HBI a. D. Heinz Lemmerer konnte mit dem Verdienstkreuz in Silber des Landes Steiermark gewürdigt werden.
Quelle: Der Ennstaler vom 06.02.2026, S. 8 und 9.
GebäudeLiezener Hütte
- Errichtet
- 24.08.1924

1923 pachtete der österreichische Alpenverein Sektion Liezen vom Wörschacher Bauer, der Niederhüttener Alpgenossenschaft und die Mitbesitzer Oskar von Körner das Grundstück der Liezener Hütte auf 50 Jahre an. 1924 wurde mit Hilfe eines Darlehens der Bezirkssparkasse Liezen sowie der Ausgabe von Anteilsscheinen an Mitglieder der Bau der Hütte nach Plänen von Baurat Seidl durch Zimmermeister Schwaiger und Polier Sulzbacher ermöglicht. Das Material wurde von freiwilligen Helfern hinaufgetragen. Die Kosten betrugen 33,5 Mio. Kronen. Die feierliche Eröffnung erfolgte am 24. August 1924.
Im Jahr 1925 fand das erste Bergturnfest bei der Liezener Hütte statt, das der deutsche Turnverein "Arndt Liezen" der Vorläuferverein des Alpenvereines unter Obmann Franko Vasold veranstaltete.
1956 und 1965 erfolgten jeweils Renovierungsarbeiten.
1989 übernahm Ferdinand Hanus als Hüttenwart die Liezener Hütte. Mit großem Idealismus und enormer Zähigkeit begann er mit 47 freiwilligen Helfern die Hütte neuerlich zu renovieren. Die Kosten betrugen rund 300.000,- Schilling, 6,5 Tonnen Material wurden vom Tal zur Langpolten und von dort mit dem Hubschrauber zur Hütte transportiert. Diese Renovierung war nach der eigentlichen Errichtung der Hütte der größte Arbeitseinsatz des ÖAV. Der Komfort hielt Einzug in der Liezener Hütte, als 1990 nach einer Gesamtarbeitszeit von 220 Stunden und mit einer Leitungslänge von 420 Meter Wasser auf der Liezener Hütte verfügbar war und 1991 die Hütte mit einer Photovoltaik-Lichtanlage ausgestattet wurde.
Der etappenweise Ausbau der Hütte machte sich bezahlt, denn 1992 wurden bereits über 1000 Besucher gezählt. 1994 feierte die Liezener Hütte ihr 70-jähriges Jubiläum mit dem höchstgelegenen Sonderpostamt und Gratbeleuchtung Pfarrer Josef Schmidt hielt auf der Hütte eine Bergmesse ab. Nach letzten Renovierungsarbeiten (Verkleidung der Außenwände mit heimischen Lärchenschindeln) gilt nunmehr die Liezener Hütte als eine der schönsten Selbstversorgerhütten in den Ostalpen.
Die Liezener Hütte liegt auf 1767 m mit 30 Betten, Funkverbindung für Mobiltelefone, dem Umweltgütesiegel und wird am Wochenende von Anfang Juni bis Ende Oktober beaufsichtigt. Die Hütte verfügt weiters über ein Notlager mit 2 Schlafstellen.
Hüttenwarte
- 1924
1924 - 1926 Tantscher Josef
1927 - 1933 Bammer Georg
1934 - 1939 Eingang Peter
1940 - 1946 kein Hüttenwart in der Kriegszeit
1947 - 1956 Heiß Viktor
1957 - 1958 Holzer Frowin
1959 - 1964 Appolt Karl
1965 - 1968 Lindmayr Günther
1969 - 1984 Augschöll Helmut
1958 - 1988 Lindmayr Günther
1989 - 2009 Hanus Ferdinand
2009 - 2025 Gebetsroither Robert
2025 - Polzer Hannes (Bertl Gruber als Stellvertreter)
Buchpräsentation "Die Geschichte der Liezener Hütte"

- 2009
100jähriges Jubiläum Liezener Hütte mit Bergsportfest
- 21.07.2024
Auf der Liezener Hütte fand das traditionelle Bergsportfest statt, das vom SC Liezen und dem Alpenverein Liezen veranstaltet wurde. Neben den Leichtathletikdisziplinen auf dem Almboden bei der Liezener Hütte, fand ein Berglauf über 7,7 Kilometer und erstmals auch ein „Totes Gebirge Trail" über 22,3 Kilometer und 1500 Höhenmetern statt. Alpenvereinsobmann Gerhard Vasold und SC-Obmann Michael Lammer konnten insgesamt 170 Teilnehmende begrüßen. Auch heuer nahm wieder der TSG Eppstein, ein deutscher Leichtathletikklub am Bergsportfest teil. Seit 45 Jahren kommt der Club dafür eigens angereist. Der am weitesten angereiste Teilnehmer war Wilfried Wimmler aus Perth in Australien, ein Sohn des ehemaligen Liezener Bürgermeisters Karl Wimmler. Alle Erwartungen übertraf der Berg- und Traillauf. Über 100 Läuferinnen und Läufer aus sechs Nationen nahmen die anspruchsvolle Strecke in Angriff. Außerdem wurde das 100jährige Jubiläum der Liezener Hütte gefeiert. Alpenvereinsobmann Gerhard Vasold erzählte über die Geschichte der Hütte, Vizebürgermeister Albert Krug gratulierte.
Quelle: Der Ennstaler vom 26.07. 2024, S. 21.
SonstigesWaschdienst Frank
- Ab / Am
- 1954
Wäscherei am Standort (ursprünglich) Ausseer Straße 36a, später Gerichtsgasse 3.
Die Wäscherei Frank wurde 1954 von Fritz und Anna Kriechbaum aufgebaut und 1976 übernahm Tochter Erika Wöhrer den elterlichen Betrieb. Seit 1992 führt deren Sohn Jörg Wöhrer den Waschdienst Frank.
GebäudeAm Salberg 40
- Errichtet
- 15. Jahrhundert
- |
- Adresse
- Am Salberg 40
- |
- Lage
- Höchstgelegenes Haus an der Sonnseite des Salberges, KG Reithtal, mit der Konskriptionsnummer 217 und der ehemaligen Hausnummer Liezen 146 und der Bezeichnung Obersaler.
Margarete Aigner führt in ihrer Zusammenfassung u. a. folgendes aus:
1494: Obersaler war dem Stifte Rottenmamnn zehentpflichtig und scheint daher im Urbarbuch dieses Stiftes auf. Der Obersaler hatte wie alle Bergbauern Sackzehent (gedroschenes Getreide) zu schütten.
1530: Andre vom Obersal hatte zur Grundherrschaft Strechau zu dienen.
1542: Gültschätzung. Peter am Obersall ist sein Khaufrecht am Obersall geteuert per Zwayunddreissig Phundt Phenig.
1604: Zehent: Melchior am Obersaal 3 Viertel Korn 1 Metzen Hafer
1615: Auch im Zehentregister für die Jahre 1615 bis 1626 finden wir noch den Melchior am Obersaal.
1617: Obersaller leistete bis 1617 den Wohnzehent.
1622: Im Stockurbar der Herrschaft Wolkenstein hat der Obersaler wie andere Bergbauern für die Landgerichtsherrschaft Holzrobot zu leisten, nämlich 2 Tage im Lannsing (Frühjahr) war Holz zu schlägern, im Herbst war 2 Tage zu schrotten.
1629: Melchior Obersaller hatte 7 ßd Quatemberggeld zu zahlen.
27.10.1633: Nachdem Hanns Obersaaler die Khaufgerechtigkeit auf unsern guet der Obersaal genannt ... nach Absterben seines sel. leibl.Vatters Melchior Obersaaler Zum Theill ererbt, und theils mit unsern vorwissen und willen ... gekhaufften und Miterben durch käufliche Ablösung orndlich an sich gewendet hat, darauf erlauben ... wir gedachten Obersaaler und all seinen Erben sein ererbte und abgelöste gerechtigkeit an guet obersaal ... und die Khauffrechtsgerechtigkeit an und auf unsrer Zwoyrs Madertheil Wißn auf der Schernau genant.
1634: Zehent 3 Viertel Korn 1 Metzen Hafer.
1658: Quatembergeld (zur Besoldung des Pfarrers): Thoma Obersaller gibt iahrl. 7 ßd.
1762: Hanns Schüttner, vlgo Obersaller Strechauisch Untertan ist mit dem Zehent nach Rottenmann in Rückstand.
25.06.1774: Nach Ableben des Hans Schüttner kauft Johann Herringl "das Gut Obersaal".
19.11.1798: Johann Hainzel verkauft seine bisher besessene der Herrschaft Strechau dienstbare Obersaaler Huben dem Joseph Weickl und Helena um einen in der öffentlichen Lizitation erstandenen Meistbot von 300 fl.
22.09.1801: Johann Weikl verkauft seine Obersalerhube um 400 fl.
16.06.1810: Mathias Renner verkauft das Obersaler an Bartlmä und Anna Willersperger um 400 fl.
06.07.1861: Auf Grund der Einantwortung vom 16.03.1861 wird Juliana Nichtl an diese ihr nach dem Tode des Balthasar Willersberger eingeantworteten Realität an den Besitz geschrieben. Übernahmswert 1200 fl.
20.10.1862: Anton und Maria Felleitner kauft das Untersaler von Juliane Nichtl.
25.02.1868: Anton Felleitner Alleinbesitzer nach Maria Felleitner.
27.11.1871: Eva Felleitner auf Grund des zwischen Anton Felleitner und Eva verwitwete Häusler geschlossenen Ehevertrages in Miteigentum.
Besitzerreihe laut Grundbuch der KG Reithtal, EZ 14:
1884: Einantwortung Johann Häußler
1893: Maria Häußler, Ehe
1925: Übergabe: Besitzhälfte der Maria Häußler für Johann Häußler, geb. 1891
1927: Ehe: Katharina Häußler
1931: Kauf: Rembert Spanner und Genovefa
1932: Kauf: Mathäus Hauser die Besitzhälfte der Genovefa Spanner
1933: Besitzhälfte des Rembert Spanner: Versteigerung angemerkt
1933: Besitzhälfte des Rembert Spanner: Erteilung des Zuschlages für Bernhard Hauser angemerkt.
1934: Beschlagnahme durch die B. Hauptmannschaft (Nazi)
1935: Beschlagnahme gelöscht
Großbrand
- 19.05.1937
Quelle: 100 Jahre Stadtfeuerwehr Liezen 1872-1972, S. 25.
GebäudeFriedau 25
- Adresse
- Friedau 25
- |
- Lage
- Westlich der evangelischen Kirche und der Siedlung Friedau.
Tennishalle und Freizeitanlage
Fertigstellung der Sanierung
- 12.2025
Quelle: Kleine Zeitung vom 27.01.2026, Seite 19.
Verfasser: Karl Hödl, 03.02.2026
Sanierung der Tennishalle
- 2025
Eine Sanierung der desolaten Halle stand mehrmals im Raum, wurde aber immer wieder verschoben. Aus Mangel an Alternativen waren die vier Plätze aber immer gut gebucht, um das Wintertraining durchführen zu können. Elf Tennisvereine mit insgesamt über 1.000 Mitglieder richteten sich im Frühjahr an Bürgermeisterin Andrea Heinrich und baten um Vermittlung mit dem Eigentümer, der daraufhin grünes Licht gab. Anfang 2022 verkaufte die Stadt die Tennishalle an die FM Zone Eisenhof GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Tiroler Pletzer Gruppe und der Bauzone Salzburg. Die Pletzer-Gruppe betreibt außerdem in Liezen die Arkade, den Maxpark, den Eisenhof und ist Eigentümer der Spar-Immobilie in der Ausseer Straße. Für die Sanierung werden wohl einige Millionen in den kommenden Jahren für das Dach, die Böden, die sanitären Anlagen usw. fließen.
Quelle: Der Ennstaler vom 26.09.2025, Seite 2 und 3.
SonstigesAutomobile Knauss
- Ab / Am
- 08.07.1968
Gegründet am 8. Juli 1968 als KFZ-Werkstätte und Handel am Standort Liezen, Gesäusestraße 12, für Opel.
Die Firma Knauss war der erste Autohändler im heutigen Sinne in Liezen.1969 Wechsel zu Chrysler, Simca und Sunbeam. 1972 wurde Suzuki zusätzlich in das Verkaufsangebot aufgenommen. 1982 erfolgte die Übernahme von BMW und Mazda. Nach dem tragischen Unfalltod des Firmengründers Hans Knaus 1984 übernahmen die Witwe Elisabeth und die Söhne Gerald und Jörg Knauss die Geschäftsführung. Später übernahm Gerald Knauss die alleinige Geschäftsführung.
2001 übersiedelte der Betrieb nach Weißenbach bei Liezen, Knaufstraße 11.
2017 feierte Automobile Knauss 10 Jahre Mazda. Am 09.06.2018 wurde 50 Jahre Automobile Knauss gefeiert.
2023 wurde das Jubiläum "55 Jahre Automobile Knauss" gefeiert.
2024 übergab Gerald Knauss die Geschäftsführung an seinen Sohn Hans Gerald Knauss. Dieser leitet den Betrieb gemeinsam mit Peter Reithofer.
Zum 35-jährigen Bestehen der eigentlichen Firma Automobile Knauss überreichte Egon Hierzegger von der Wirtschaftskammer-Regionalstelle Ennstal an Hans Gerald Knauss Ende 2025 eine Jubiläumsurkunde.
Automobile Knauss GmbH - 35-jähriges Jubiläum
- 2025
Quelle: Kleine Zeitung Ennstal vom 14.01.2026, S.24.
SonstigesAmtsärzte
In den Sanitätsreferaten der Bezirkshauptmannschaften sind Amtsärzte tätig, die für viele Impfungen und gesetzlich vorgesehene Untersuchungen zuständig sind. Im Bezirk Liezen sind zwei Amtsarzt-Vollzeitstellen mit je 40 Wochenstunden vorgesehen. In Liezen war Dr. Karin Reicht bis 2019 Amtsärztin. Nach ihrer Pensionierung konnte kein Nachfolger gefunden werden und Dr. Reicht hat sich daraufhin bereit erklärt, zumindest einen Tag pro Woche wieder zu arbeiten, um die wichtigsten Aufgaben im Zuge der Corona-Pandemie erledigen zu können.
Anfang 2026 veröffentlichte die Bezirkshauptmannschaft folgende Information an die Bevölkerung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen, für die Bezirkshauptmannschaft Liezen oder die Politische Expositur Gröbming eine Amtsärztin oder einen Amtsarzt zu finden.
Aus diesem Grunde können leider keine Impfungen - weder in den Amtsräumen der BHLI / PEGB noch in den Schulen des Bezirkes Liezen - angeboten werden.
Bitte wenden Sie sich an Ihren HAUSARZT oder an eine andere Impfstelle des Landes Steiermark (Öffentlicher Gesundheitsdienst).
Um die wichtigsten Aufgaben im medizinischen Bereich abdecken zu können, wurden Verträge mit den Ärztinnen Dr. Adelheid Wedenig und Dr. Marion Jansenberger mit insgesamt 14 Wochenstunden abgeschlossen.
GebäudeHotel Karow
- Errichtet
- 1957
- |
- Adresse
- Bahnhofstraße 3
- |
- Lage
- Nördlich des Bahnhofes.
Das Bahnhofrestaurant wurde 1939 von Peregrin und Johanna Speckmoser von der Sparkasse gekauft. Im Zuge der Errichtung der damaligen Umfahrungsstraße (nunmehrige B 320 Ennstalstraße) wurde das Gebäude 1956 bis 1957 mit 30 Gästebetten um- und zugebaut.
Anstelle der ehemaligen Bahnhofs-Gastwirtschaft Karow wurde Ende der 1950er Jahre durch Frau Hilde Karow, Tochter der Familie Speckmoser, sowie deren Tochter Dagmar Karow das Hotel Karow errichtet und 1964 auf 60 Betten erweitert. Das Hotel wurde zunächst durch Frau Hilde Karow und später bis 2008 durch ihre Tochter Dagmar Karow geführt. Es war lange Zeit der renommierteste Beherbergungsbetrieb in Liezen und Stützpunkt der Rotarier und des Lions Club. Es beherbergte viele Geschäftsreisende und auch Prominente wie Bundespräsident Dr. Adolf Schärf, Bundeskanzler Dr. Klaus und Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky übernachteten im Hotel. Im Laufe der Zeit haben bei diversen Festen und Veranstaltungen auch viele Prominente an den ausgezeichneten Büffets und Festessen im Hotel Karow teilgenommen. Am 1. Mai 2008 wurde das Hotel und das Restaurant endgültig geschlossen. Das Areal wurde an die angrenzende Firma Landmarkt verpachtet und 2022 an die Landgenossenschaft Ennstal verkauft und danach
vorübergehend an Baufirmen zur Unterbringung von Arbeitskräften vermietet..
SonstigesHoamat.Ink Tattoostudio Hauptplatz
- Ab / Am
- 25.05.2024
Ursprünglich befand sich das Tattoostudio von den Inhabern Lisa Schmidt und Jörg Peter Mayer in der Ausseer Straße, das aber nach dem Großbrand komplett zerstört wurde. Dank des City Managements und Vermieter Jörg Schreiner konnte rasch das neue Geschäftslokal am Hauptplatz 5 in Betrieb genommen werden. Beide haben die Meisterprüfung für das Betreiben eines Tattoostudios (reglementiertes Gewerbe „Kosmetik/Tätowieren") abgelegt.
Homepage: https://www.hoamat-ink-tattoo.at
SonstigesFDW Handelsgesellschaft mbH
- Ab / Am
- 1978
Das Unternehmen wurde im Jahre 1978 als Einzelunternehmen von Ernst Donaubauer gegründet und 1980 in eine Ges.m.b.H. umgewandelt. Durch maßgebliche Erweiterungen des Lieferprogramms wurde 1990 daraus die Firma FDW Handelsges.m.b.H. mit Ernst Donaubauer als geschäftsführenden Gesellschafter. Im Jahre 2001 erfolgte die Übergabe an seinen Sohn Dietmar Donaubauer.
Das Verkaufsprogramm der FDW Handelsgesellschaft am Standort Bahnhofstraße 8a umfasst:
Modell- und Formenbaubedarf: Werkzeuge und Zubehör zur Herstellung von Modellen, Kernkästen und Kokillen einschließlich der erforderlichen Werkstoffe. Spezialkunstharze:Ein umfangreiches Programm an Kunstharzen, Platten und Blockmaterialien, sowie Hilfsmittel für die Bereiche:Design, Modellbau, Formenbau, Rapid Prototyping, Vakuumtiefziehen, Blechumformungswerkzeuge, Spritzgusswerkzeuge, Laminier- und Injektionsformen, Beton- und Keramikindustrie, Elektrovergussmassen, Bootsbau. Gießereibedarf:Alle zum Schmelzen, Gießen und Formen notwendigen Werkzeuge einschließlich chemischer Hilfsstoffe und Arbeitsschutz für Schwer- und Leichtmetallgießereien, Sandformerei- und Kernmachereien. Kamin-Ofen-Studio:Am 29.05.2006 wurde das größte Kamin-Ofen-Studio im Bezirk Liezen eröffnet. In den Schauräumen stehen über 40 Exponate an Kaminöfen, Kaminofen-Bausätzen, Fertigteilkachelöfen und Pelletöfen (rustikal bis sehr modern).SonstigesMusikverein Liezen
- Ab / Am
- 1873
Im Jahr 1871 wurde im Rahmen der Feuerwehr eine Musikkapelle gegründet, die sich 1873 selbstständig machte und ein eigener Verein wurde. Anton Liegl war der erste Obmann, dem Julius Thomann folgte. Die Musikkapelle umfasste damals 16 bis 18 Mann.
Unter Direktor Josef Hasl, der von 1918 bis 1921 als Kapellmeister fungierte, formierte sich aus den Heimkehrenden des 1. Weltkrieges eine Blaskapelle. Zu dieser Zeit wurde bereits zweimal wöchentlich im Gasthaus Lindmayr in der Pyhrnstraße geprobt. Ab 1921 leitete der Schuhmachermeister Josef Berger die Kapelle. Durch die Erteilung von Privatunterricht sorgte der Altkapellmeister Matlschweiger für die Ausbildung des Nachwuchses. Im Jahr 1924 stellte Josef Danner eine Jugendkapelle zusammen, von der die Musiker nach und nach der bestehenden Bürgerkapelle eingegliedert wurden.
Unter Kapellmeister Olbrich erreichte die Kapelle ein beachtliches musikalisches Niveau, das von seinen Nachfolgern Ferdinand Hofreiter und Peter Eingang noch gesteigert werden konnte.
Im Jahr 1945 übernahm Johann Leitner von Josef Kury (1936 bis 1945) die Geschäftsleitung des Vereines und leitete diese bis 1950. Danach wurde OAR Johann Retinger Obmann, dem es gelang viele unterstützende Mitglieder zu gewinnen und die erste einheitliche Kleidung für die Musiker zu schaffen.
Anlässlich des 80-jährigen Gründungsfestes des Musikvereins gab es 1951 einen Festzug mit 11 Musikkapellen.
Der Musikschuldirektor der Städtischen Musikschule, Prof. Alois Grünwald, war von 1956 bis 1988 Kapellmeister. Unter seiner Führung begann ein beispielhafter musikalischer Aufstieg. Man nahm erfolgreich an Wertungsspielen bei Bezirksmusikfesten teil, trat im Ausland auf, trat 1971 im ORF auf, gründete eine Big-Band u.v.m.
Seit 1961 gibt es am 8. Dezember ein Weihnachtswunschkonzert. 1965 erfolgte eine Neueinkleidung mit der heute bestehenden Tracht des Bergmannes als Uniform. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand die Kleidung aus einheimischer Tracht, dem Steieranzug, der immer wieder an die modischen Formen angepasst werden musste. 1982 wurde eine eigene Langspielplatte mit dem Titel "Schmissige Blasmusik" präsentiert.
Liste der Kapellmeister
- 1872
1872 - 1873 Anton Niederberger
1895 Michael Matlschweiger
1918 - 1921 Dir. Josef Hasl
1921 Josef Berger
1924 Josef Danner
1930 Josef Olbrich
1931 Ferdinand Hofreiter
? Anton Hasner
1933 Peter Eingang
1935 Ferdinand Hofreiter (in einem Zeitungsartikel erwähnt)
1939 Dir. Josef Hasl
1945 Johann Hammerschmied
1953 Alois Hainzl
1954 Peter Schleifer
1956 - 1988 Prof. Alois Grünwald
1989 - 1998 Siegfried Weißenbacher
1999 - 2004 Erich Luidolt
2004 - 2025 David Luidold
2026 - Daniel Loitzl
Liste der Obmänner
- 1873
Soweit aus Unterlagen ersichtlich, hatte der Musikverein Liezen bisher folgende Obmänner:
1873 - Anton Liegl
Julius Thomann
Richard Steinhuber
1936 Josef Kuri
1945 Johann Leitner
1950 Johann Retinger
1952 Karl Wimmler
1956 Dir. Karl Huber
1959 Hans Maderthaner
1970 Peter Ettlmayr
- 1988 Prof. Alois Grünwald
1988 - 2010: Ehrenfried Lindmayr
2010 - Mag. (FH) Michael Fröhlich
Musikertreffen
- 22.08.1948
80-jähriges Gründungsfest
- 11.08.1951 - 12.08.1951
Das Gründungsfest begann am Samstag mit einem Platzkonzert der Musikkapelle Deutschlandsberg am Hauptplatz um 19.00 Uhr. Anschließend ging ein Fackelzug vom Rathaus zum Kriegerdenkmal mit Heldenehrung und Kranzniederlegung unter Beteiligung der Heimkehrer. Der erste Tag endete mit einem Festabend im Saal der Hütte Liezen mit Vorträgen der Musikkapellen Deutschlandsberg und Liezen, sowie der Chorgemeinschaft Liezen. Verdiente Mitglieder wurden durch Herrn Bezirkshauptmann Dr. Pullitzky ausgezeichnet.
Der Sonntag begann um 6.00 Uhr mit einem Weckruf, von 9.00 bis 11.00 Uhr Platzkonzerte der Gastkapellen am Hauptplatz und im Lasser Gastgarten. Um 11.00 Uhr wurden die Gäste vor dem Rathaus durch Bürgermeister Dr. Harold Mezler begrüßt. Als Abschluss spielten die Kapellen Kirchdorf und Liezen den Marsch "Liezner Blut" von Bezirkskapellmeister Rudolf Pribitzer aus Kirchdorf.
Nach der Mittagspause ging ein Festzug von der Alpenländischen Kunstkeramik, Hauptstraße, Rathaus, Ausseer Straße, alter Bauhof, im Gegenzug wieder zurück bis zum Rathaus, Admonter Straße und Festplatz beim Gasthaus Matlschweiger. Am Festplatz Monsterkonzert aller Kapellen, Konzerte der einzelnen Gastkapellen.
Danach Tanz, steirisch und modern.
Quelle: Programmblatt
100-Jahr-Feier
- 1973
Frühlings- und Jubiläumskonzert
- 29.05.1984
125-Jahr-Feier
- 02.05.1998
Das Jahr 1873 gilt als Gründungsjahr des Musikvereines Liezen, der damals noch die Musikkapelle der Feuerwehr war. Am 2. Mai 1998 wurde das 125-Jahre-Jubiläum mit einem Frühlingskonzert unter dem Motto „Mit Musik und Schwung in den Frühling" gefeiert. Gleichzeitig wurde auch eine Festschrift vorgestellt und Siegfried Weissenbacher für seine zehnjährige Tätigkeit als Kapellmeister geehrt. Bei der Festveranstaltung im Kulturhaus wurde Musikvereinsobmann Ehrenfried Lindmayr unterstützt von dem aus Liezen stammenden Moderator Werner Handlos, dem Publikum von seiner Tätigkeit bei Radio Steiermark bestens bekannt.
Mitgliedsbeiträge
- 2006
Zur teilweisen Finanzierung der Ausgaben hebt der Musikverein von seinen Mitgliedern einen jährlichen Mitgliedsbeitrag ein. Dieser wurde in den einzelnen Jahren in folgender Höhe eingehoben:
2008 bis 2019: Pro Jahr 12 Euro
2020 bis: 16 Euro für Einzelpersonen, 30 Euro für Paare
Der seit 2010 tätige Obmann Michael Fröhlich bemüht sich, auch bei verschiedenen Routinevorgängen neue Wege zu gehen. Die Vorschreibung des Mitgliedsbeitrages wurde z. B. in einem A4 Kuvert verschickt, dessen Rückseite ein modernes Gemälde von Patrick Bubna zierte.
Frühlingskonzert 2008
- 18.05.2008
Obmann Friedl Lindmayr ehrte danach Gabi Schweiger (Altsaxophon) für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Musikverein.
Den Auftakt zum zweiten Teil machte das Jugendorchester der Stadtmusikkapelle mit Hits aus der Welt des Pop und Rock. Lang anhaltender Applaus und "standing ovations" belohnten die MusikerInnen für die intensive Probenarbeit.
Vereinsvorstand
- 16.03.2010 - 15.03.2013
Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich
Stellvertreter: Hans Lasser
Stellvertreter: Ernst Gaigg
Kassier: Günther Lindmayr
Stellvertreter: Robert Sach
Schriftführer: Mag. Eva Singer
Stellvertreter: Adolf Spannring
Auszeichnung beim Konzertwertungsspiel

- 07.11.2010
Am Sonntag, dem 7. November fand in Liezen ein Konzertwertungsspiel mit offener Wertung statt. 11 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen nahmen an der Veranstaltung des steirischen Blasmusikverbandes teil und präsentierten sich der Jury. Als Mitveranstalter sorgte der Musikverein Liezen nicht nur für den guten Ton auf der Bühne, auch der reibungslose Ablauf mit über 400 mitwirkenden Musikern wurde von Obmann Michael Fröhlich in Zusammenarbeit mit Bezirkskapellmeister Adolf Marold organisiert.
Die seit 2004 kontinuierliche Arbeit von Kapellmeister David Luidold trug einmal mehr Früchte. Neben ausgezeichneten Leistungen in der Stufe C und der Marschmusikwertung, konnte nun auf Anhieb in der Stufe D „Kunststufe“ ein ausgezeichneter Erfolg erreicht werden. Mit 93,58 vom 100 möglichen Punkten erhielt die Stadtmusikkapelle Liezen von allen teilnehmenden Kapellen die höchste Punkteanzahl des Tages.
Die Jury honorierte die akribische Erarbeitung und Präsentation der Stücke „The dream of freedom“ von Herbert Marinkovits und „Tirol 1809“ von Sepp Tanzer sowohl mit Punkten, als auch mit anerkennender Kritik in der Nachbesprechung.
Durch diese dritte „Auszeichnung“ in Folge wird der Musikverein Liezen im Jahr 2011 den Robert-Stolz-Preis erhalten.
Der Erfolg in der Kunststufe - es war übrigens in der über 135jährigen Vereinsgeschichte das bisher höchste Prädikat - ist Ansporn und Auftrag für die Zukunft. Vereinsführung und Musiker wollen sich in vereinten Kräften mit Stadtgemeinde und Musikschule den Herausforderungen der Zukunft stellen.
Auszeichnung bei der Marschwertung
- 03.07.2011
Am Sonntag, dem 3. Juli 2011 fand in Lassing eine Marschwertung für den Bezirk Liezen statt. Hinter dem Eisenbahner-Musikverein Selzthal belegte der Musikverein Liezen mit "Sehr gutem Erfolg" den 2. Platz. Kapellmeister war David Luidold, Stabführer Thomas Mosshammer.
Frühlingskonzert 2012
- 19.05.2012
Konzert-Wertungsspiel
- 11.11.2012
Am Sonntag, dem 11. November fand in Liezen wieder ein Konzertwertungsspiel mit offener Wertung statt. 10 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen nahmen an der Veranstaltung des steirischen Blasmusikverbandes teil und präsentierten sich der Jury. Der Musikverein Liezen trat als einzige Kapelle in der höchsten Wertungsstufe D mit folgenden Musikstücken an:
Terra Vulcania von Otto M. Schwarz
Marinarella Ouvertrüre von Julius Fucik
Das Abzeichen von Stefan Marinoff
Er erreichte 95,5 von 100 Punkten und war damit die beste Kapelle des Konzertwertungsspiels.
Vereinsvorstand
- 16.03.2013 - 15.03.2016
Auf Grund der Generalversammlung vom 4. März 2013 bestand der engere Vorstand für die Funktionsperiode 2013 - 2016 aus folgenden Personen:
Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich
Kapellmeister: David Luidold, MA BA
Obmannstellvertreter: Ernst Gaigg jun.
Finanzreferent: Günther Lindmayr
Stellvertreter: Bernhard Glausriegler
Schriftführerin: Mag. Eva Fröhlich
Stellvertreter: Adolf Spannring
Steirischen Panther und Robert Stolz Medaille

- 06.05.2013
In der Aula der Alten Universität in Graz wurden 54 steirische Blasmusikkapellen mit dem Steirischen Panther und einige davon auch noch mit der „Robert Stolz Medaille" ausgezeichnet. Der Musikverein LIezen erhielt beide Auszeichnungen. Die Ehrungen wurden von Landeshauptmann Franz Voves vorgenommen. Landeshauptmann-Stellvertreter und Volkskulturreferent Hermann Schützenhöfer war ebenso anwesend.
Foto: vlnr. Landekapellmeister Dr. Manfred Rechberger, 1. LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Hans Stolz, Bgm. Mag. Rudolf Hakel, Obmann Mag. Michael Fröhlich, Kapellmeister David Luidolt BA, Landekapellmeister-Stellvertreter Dr. Adolf Marold, LH Mag. Franz Voves, Landesobmann Ing. Horst Wiedenhofer
Blasmusikfestival anlässlich "140 Jahre Musikverein Liezen"
- 05.07.2013 - 07.07.2013
Die Musikerinnen und Musiker der Stadtmusikkapelle feierten ihr 140-jähriges Bestehen mit einem dreitägigen Blasmusikfestival. Den Beginn machte am Freitag ein Gastkonzert des Musikvereins Kirchberg an der Raab um 19:00 Uhr in der Ennstalhalle, eine Stunde später stieg das große Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Liezen. Präsentiert wurde die neue CD "Junge Triebe" sowie der gleichnamige Marsch, der an diesem Abend zur Uraufführung kam. Das Jugendorchester der Musikschule Liezen spielte ebenso, im Anschluss unterhielten die "Gschalarimandln" mit steirischer Volksmusik.
Am Samstag eröffnete am Hauptplatz um 18:00 Uhr der Musikverein Turnau den Festakt mit einer Marsch-Show. Gäste beim Sternmarsch waren u.a. der Musikverein Wörschach, der Musikverein Deutschfeistritz-Peggau und der Musikverein Niederthalheim. Zu den Festrednern gehörte der Landesobmann des steirischen Blasmusikverbandes, Ing. Horst Wiedenhofer.
In der Ennstalhalle fand ab 20:00 Uhr die Nacht der Blasmusik statt: Nach einer gemeinsamen Eröffnungsfanfare konzertierte die Musikkapelle Pöllau unter der Leitung von Kapellmeister Rainer Pötz, danach folgte das Galakonzert der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Wilten unter Prof. Peter Kostner. Im Anschluss unterhielt die "Innsbrucker Böhmische".
Am Sonntag begann um 10:00 Uhr die Marschwertung am Hauptplatz, ab 11:00 Uhr gab es einen Frühschoppen mit dem Eisenbahner Musikverein Selzthal in der Ennstalhalle. Um 13:00 Uhr wurde das 60. Bezirksmusikfest des Blasmusikverbandes Liezen mit Defilierung der Musikkapellen des Bezirkes und einem Festakt am Hauptplatz durchgeführt. Ab 14:00 Uhr unterhielten heimische Musikkapellen mit Ihren Gastkonzerten in der Ennstalhalle. Das Finale gab es ab 17:00 Uhr mit böhmisch-mährischer Blasmusik von der "Blaskapelle Ceska".
Konzert-Wertungsspiel 2014
- 2014
Weihnachtswunschkonzert 2019
- 08.12.2019
Wie an jedem 8. Dezember durften sich die MusikerInnen unserer Stadtmusikkapelle über ein volles Kulturhaus Liezen freuen. Zum Auftakt dirigierte Kapellmeister David Luidold ein Meisterwerk österreichischer Blasmusikliteratur, Sepp Tanzers Festtag. Viele waren gekommen, um den Liezener Flötisten Bernhard Kury zu hören, der als stellvertretender Soloflötist in der Sächsischen Staatskapelle Dresden wirkt. Mit „seiner" Stadtkapelle interpretierte er zwei Sätze aus Mozarts Flötenkonzert in D- Dur, was nicht nur den Arrangeur der uraufgeführten Blasorchesterausgabe, Siegmund Andraschek, erfreute. Kury begeisterte auf der Bühne und im Saal, gab eine Zugabe und erzählte von seinem Werdegang und seinen ersten musikalischen Schritten.
Diese haben auch die Jungmusiker Ronald Steiner am Schlagzeug, Julian Gassner auf der Trompete und Michaela Wimmer am Saxophon erfolgreich zurückgelegt. Sie wurden von Obmann Michael Fröhlich offiziell im Musikverein Liezen willkommen geheißen. Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Kinder des Jugendblasorchesters, ehe die Stadtmusikkapelle einen spanischen Marsch und mit ihren Solisten Simona Weichbold und Andi Schwaiger Mangiones „Children of Sanchez" interpretierte. Alte heimische Weihnachtslieder in neuer Bearbeitung schlossen einen besonderen Konzertabend, der nicht zuletzt durch die treffende Moderation von Robert Semler eine Brise weihnachtlicher Vorfreude versprühte.
Quelle: Stadtnachrichten vom März 2020, Seite 20.
HAUS.KULTUR
- 2020
Der 2006 gegründete Verein a.mus.e - Austrian Music Encounter veranstaltete im Sommer 2020 das Projekt haus.kultur - die steirischen Nachbarschaftskonzerte. Den Beginn dieser musikalischen Veranstaltungsreihe machte der Musikverein Liezen am 7. und 8. August 2020 in Liezen und Graz.
Zeitung "ATEM:LOS!"
- 2020
Big Gig - Spiel in kleinen Gruppen
- 2022
Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.23.
Gewinner Probespiel Steirisches Landesjugendblasorchester
- 2022
Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.23.
Projekt „Leb'n Lieb'n Loch'n" - Juventus Music Award 2. Platz
- 2022
Quelle: LIEZENBEWEGT, 32. Folge, Juni 2022, S.23.
150-Jahr-Feier
- 2023
150 Jahre Stadtmusikkapelle Liezen und 70 Jahre Blasmusikverband Liezen wurden beim Bezirksmusikfest in Liezen groß gefeiert:
23 Musikkapellen aus dem Bezirk Liezen, zwei Gastkapellen und über 500 Musikerinnen und Musiker trafen sich zum gemeinsamen Festakt mit Gesamtspiel am Liezener Hauptplatz.
Bezirksobmann Wolfgang Wagner bedankte sich bei der Stadtmusik Liezen für die Organisation des Bezirksmusikfestes und begrüßte u.a. die Ehrengäste: Bürgermeisterin Andrea Heinrich, Nationalrätin Corinna Schwarzenberger, Landrat Albert Royer und Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher.
Das Eröffnungsmusikstück „Evendite" dirigierte Bezirkskapellmeister Dieter Moser. Danach leitete Kapellmeister David Luidold mit dem „Sepp Forcher Marsch" von S. Andraschek das Gesamtorchester.
Anschließend wurden die Jungmusikerinnen und -musiker von den Musikkapellen des Bezirkes eingeladen mitzuspielen. Mit dem Stück „Flat out" wurde die Idee der Stadtmusikkapelle Liezen, Musikschülerinnen und -schüler in den Festakt einzubinden, erfolgreich umgesetzt. Festakt in der Ennstalhalle
Ehrenkapellmeister Adolf Marold dirigierte seinen Marsch „Jubelklang" und der stellvertretende Landeskapellmeister Dirigent Peter Mayerhofer beendete nach seinen Gruß-und Dankesworten mit der „Steirischen Landeshymne" den Festakt. Nach dem Festakt fanden in der voll besetzten Ennstalhalle die Gästekonzerte bis in die Abendstunden statt.
Die Feierlichkeiten rund um die 70 Jahre BMV Liezen wurden fortgesetzt:
Am 9. Juli, 10 Uhr, beim offiziellen Festakt im Zuge von „Burning Brass" in St. Gallen, organisiert von der TMK Weißenbach a.d. Enns.
Am 5. August sollten etwa 19 Uhr Musikkapellen des Bezirkes als Vorgruppe des „Seer Konzertes" auf der Kaiserau auftreten.
Vereinsvorstand
- 10.03.2025
Bei der Generalversammlung vom 10. März 2025 wurde folgender Vorstand für die Funktionsperiode 2025 - 2028 gewählt:
Obmann: Mag. (FH) Michael Fröhlich
Kapellmeister: David Luidold
Kapellmeisterstellvertreter: Daniel Loizl
Registerleiter - Beirat: Andreas Schwaiger
Schriftführerin: Magdalena Hofrichter
Schriftführerinstellvertreterin und Bekleidungswartin: Sabrina Venturin
EDV-Referent: Michael Jäger
Finanzreferent: Günther Lindmayr
Stellvertreter: Stefan Moßhammer
Jugendreferentin: Viola Weichbold
Jugendreferentinstellvertreter: Tobias Kaindlbauer
Stabführer: Thomas Moßhammer
Stabführerstellvertreter und Instrumentenwart: Florian Glausriegler
Technischer Beirat: Antonio Klaric
Publikums - Beirat: Andrea Heinrich
Quelle: Wahlvorschlag
Verfasser: Karl Hödl, 18.03.2025
Kapellmeisterwechsel
- 08.12.2025
Taktstockwechsel in Liezen: Luidold David dirigiert am 08.12.2025 sein letztes Weihnachtswunschkonzert im Kulturhaussaal und übergibt nach 22 Jahren den Taktstock an Nachfolger Daniel Loitzl. Gemeinsam blicken wir auf über zwei Jahrzehnte vollstes Engagement zurück, welches David Luidold für das Orchester aufgebracht hat. Mit fantastischen Konzertmomenten in Liezen, Salzburg, Innsbruck, Brixen oder Wien, sowie unzähligen Ensembleauftritten für Anlässe aller Art und nicht zuletzt einer Vielzahl innovativer Projekte, schließt David ein unvergessliches und musikalisch sehr prägsames Kapitel der Stadtmusikkapelle. Nachfolger Daniel Loitzl, gebürtiger Selzthaler und ebenso Posaunist, übernimmt ab 2026 die musikalische Leitung mit einer großen Portion „Respekt, Aufregung und Glück" - so beschreibt der 27-Jährige Musikpädagoge seine aktuelle Gefühlswelt. Ein detaillierter Rückblick von David Luidold sowie ein Steckbrief von Daniel Loitzl ist übrigens auch in unserer aktuellen Vereinszeitung zu finden, die demnächst in den Postkästen unserer unterstützenden Mitglieder landet. Mit großer Dankbarkeit freuen wir uns auf das Konzert am 08.12.2025 im Kulturhaussaal und auf ein neues Kapitel voller musikalischer Highlights!
Verfasser: Karl Hödl, 11.12.2025

