Stadtarchiv
Ein
Ort, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam bestehen: Unser
Stadtarchiv
Das Stadtarchiv kümmert sich um
das Schriftgut der Stadtverwaltung und um vielfältige Bestände, die die
Geschichte unserer Stadt betreffen. Selbstverständlich müssen auch diese
ständig aktualisiert werden, um das Geschehene für zukünftige Generationen
festzuhalten. Eine weitere Aufgabe des Stadtarchives besteht darin, die
Geschichte Liezens im Rahmen von Vorträgen, Rundgängen und Publikationen zu
vermitteln.
Übersicht Bestände: Archiv des Rathauses, Archiv von Stadtmarketing und Tourismusverband, Vereins-Unterlagen, Sammlung historischer Fotos von Liezen, chronologische Sammlung von Zeitungsausschnitten über Liezen, Sammlung von Unterlagen zum Liezen-Lexikon, Sammlung von Fotos und Filmen von Foto Baumgartner, Urkunden, Zeitschriften, Bilder, Zeitungsberichts-Sammlung Roland Pirkenau.
Wir freuen uns über Ihre Unterstützung: Fotos, Dokumente usw. über Liezen können im Archiv abgegeben und nach erfolgter Digitalisierung wieder mitgenommen werden.
Das Stadtarchiv steht grundsätzlich der gesamten Bevölkerung zur Verfügung. Für seine Benützung ist eine Terminvereinbarung mit Schilderung des Anliegens notwendig.
Ebenso bietet das unten angeführte Online-Archiv mit seinen Suchfunktionen die Möglichkeit, unsere Stadt besser kennenzulernen. Wir wünschen viel Freude beim Eintauchen in Liezens Geschichte!
Kontakt:
Mag.a Katharina Ernecker
STADTARCHIV
Stadtgemeinde Liezen
Kulturhausplatz 2
A-8940 Liezen
+433612 228 811 80
stadtarchiv@liezen.gv.at
Geschichte des Stadt-Archives Liezen: 1964 durch Stadtamtsdirektor Rudolf Polzer angelegt. Nach seiner Pensionierung ehrenamtliche Weiterführung bis zu seinem Tode im Jahr 2005. Danach Weiterführung, Einführung der elektronischen Speicherung und Übersiedlung in die nunmehrigen Räumlichkeiten in der Volksschule durch seinen Nachfolger, Stadtamtsdirektor i.R. Karl Hödl. Im Dezember 2022 erfolgte die Übergabe der Archivleitung an Mag. Katharina Ernecker.
SonstigesNahversorger Regional Regal der "Dorfgenossenschaft ums Egg" in Weißenbach
- Ab / Am
- 30.04.2026
Nah & Frisch hat bis Ende 2023 einen Nahversorger in Weißenbach bei Liezen betrieben. Mit der Schließung verschwand für die Bevölkerung nicht nur ein lokaler Treffpunkt, sondern auch das einzige Geschäft im Ortsteil. Doch es konnte eine Lösung gefunden werden: Ab 30. April betreibt die "Dorfgenossenschaft ums Egg" den neu sanierten Nahversorger.
Bereits im Jahr 2020, also noch lange vor der geplanten Schließung des Marktes, wurden erste Gespräche über eine Neuübernahme geführt. Das Regionalmanagement, die Leader-Region Liezen-Gesäuse, die Stadtgemeinde Liezen sowie die "Dorfgenossenschaft ums Egg", die jetzt als Betreiber fungiert, konnten sich schließlich auf ein gemeinsames Konzept einigen.
Die Gesamtkosten betragen fast 150.000 Euro, wobei 90.000 aus der Leader-Förderung stammen. Die Stadtgemeinde Liezen steuert 50.000 Euro bei und stellt die Geschäftsräumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung. Die restlichen knapp 10.000 Euro kommen aus dem Regionsbudget des RML.
Bernd Fischer, Geschäftsführer der "Dorfgenossenschaft ums Egg", bezeichnet Weißenbach als "sehr attraktiv". Denn einerseits wurde bereits seit längerer Zeit nach einem Hauptstandort in der Region gesucht, der auch als Lager für die beiden weiteren "Regional-Regale" in Ardning und Pruggern dient. Andererseits unterscheide sich Weißenbach vom Angebot der großen Supermarktketten, weil 90 Prozent der über 2.000 angebotenen Artikel Bio-Produkte seien. Dennoch sei man ein "klassischer Nahversorger, der genauso Klopapier oder Zahnpasta anbietet", berichtet Fischer.
Die Stadtgemeinde Liezen hat den Umbau finanziert und die Koordination der Arbeiten übernommen. Während der aufwendigen Sanierungsphase, die Anfang Februar gestartet hat, wurden unter anderem ein neues Eingangsportal geschaffen, die komplette Verkabelung erneuert, neue Kühlgeräte angeschafft oder die Außenfassade modernisiert.
Die Geschäftsräumlichkeiten stehen ab Donnerstag, 30. April, von 7.30 bis 12.30 Uhr allen offen. Für Genossenschaftsmitglieder gibt es zudem verlängerte Öffnungszeiten. "Wir brauchen ungefähr 100 Mitglieder, sonst zahlt sich der Standort für uns nicht aus", informiert Bernd Fischer. "Ums Egg" wurde 2018 als "1. Ennstaler Genossenschaftsgeschäft" gegründet, mittlerweile werden mit Weißenbach insgesamt sechs Standorte in Oberösterreich und im Bezirk Liezen betrieben.
Quelle: Mein Bezirk vom 22./23.04.2026, S. 2 u. 3.
SonstigesCafé Central
- Ab / Am
- 19.03.2026
Eigentümer des Lokals (ehemals Café Konrad) mit Standort Hauptplatz 3 sind Petra Reiter-Walcher und Andreas Walcher, die es umfassend sanierten und modernisierten.
Betreiber sind Stephan und Anita Lechner, ihr Angebot reicht vom klassischen Kaffeehaussortiment mit Mehlspeisen über eine Auswahl an Bargetränken bis hin zu kleinen Frühstücksvariationen.
Öffnungszeiten:
Mo, Di: 08:00 - 19:00 Uhr
Mi, Fr, Sa: 08:00 - 21:00 Uhr
Do: 08:00 - 13:00 Uhr
So: geschlossen
Instagram: cafecentralliezen3
Facebook: Cafe Central Liezen
SonstigesRaiffeisenbank
- Ab / Am
- 1958

Die im Jahre 1895 in Lassing von Oberlehrer Christian Wolf gegründete Raiffeisenbank errichtete 1958 im Hause von Viktor Steindl in Liezen eine Zahlstelle. Wegen des großen Kundenzustromes musste die Filiale 1968 in ein Gebäude am damals neu geschaffenen Hauptplatz übersiedeln.
1970 erfolgte eine Fusion der Raiffeisenkassen Lassing-Liezen und Wörschach.
1978 wurde das heutige Raiffeisenhaus am Hauptplatz 11 bezogen und 1993 um einen Zubau erweitert.
1980 erfolgte eine Fusion mit der Raiffeisenkasse Selzthal.
1975 wurde Josef Parth mit der Geschäftsführung der Raiffeisenkasse Lassing-Liezen-Wörschach betraut. Später wurde auch Helene Beichtbuchner Geschäftsführerin. Als diese 2003 in Pension ging, wurde Manfred Kirchsteiger ihr Nachfolger. Nach der Pensionierung von Dir. Josef Parth wurde Mag. Bernd Lösch Ende 2006 zweiter Geschäftsführer der Raiffeisenbank Liezen.
2017 wurden die Raiffeisenbanken Liezen und Trieben zur neuen Raiffeisenbank Liezen-Rottenmann-Trieben verschmolzen. Vorsitzender des Aufsichtsrates wurde der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der Raiffeisenbank Trieben, Hofrat Mag. Ing. Josef Ahornegger, Obmann wurde der bisherige Obmann der Raiffeisenbank Liezen, Bürgermeister a. D. Rudolf Pollhammer.
Bei den Generalversammlungen 2024 der Raiffeisenbank Liezen-Rottenmann-Trieben und der Raiffeisenbank Admont haben die Mitglieder und Eigentümervertreter einstimmig die Verschmelzung beider Banken beschlossen. Die Fusion der beiden wirtschaftlich sehr erfolgreichen Genossenschaftsbanken, aus der die Raiffeisenbank Region Liezen eGen mit einer Bilanzsumme von 534 Millionen Euro entstanden ist, wurde durch die Geschäftsleitungen und die Gremien beider Banken über viele Monate hinweg intensiv vorbereitet. Das neue Genossenschaftsgebiet umfasst neben drei der fünf Städte des Bezirkes Liezen auch die Marktgemeinde Admont und die Selbstbedienungsbankstellen in Wörschach, Ardning, Landl und St. Gallen, damit also rund die Hälfte des Bezirkes Liezen. Es sind 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Raiffeisenbank Region Liezen wird von den hauptberuflichen Vorständen Manfred Kirchsteiger, Karl-Hans Mayr und Manfred Laiminger geführt, Vorsitzender des ehrenamtlichen Aufsichtsrates ist Ing. Mag. Franz Pichler, der Wirtschaftsdirektor des Stiftes Admont.
Bei der Generalversammlung 2025 in Liezen konnte wieder ein hervorragendes Ergebnis präsentiert werden. Die Raiffeisenbank Region Liezen hat rund 12.000 Mitglieder, betreut 22.500 Kunden und verwaltet Einlagen von rund 460 Mio. Euro. Die Bilanzsumme beträgt 572 Mio., das Eigenkapital 100 Mio. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 5,1 Mio. Zahlungstransaktionen durchgeführt, das sind pro Arbeitstag 25.500. Der Jahresgewinn von 567.000 Euro wurde der Rücklage zugeführt.
Raiffeisen Immobilien
- 1991
Das können ein Haus, eine Wohnung, ein Gewerbeobjekt, Baugründe, landwirtschaftliche Gründe oder Waldparzellen sein.
Generalversammlung 2007
- 2007
Generalversammlung 2009
- 22.04.2009
Der Vorstand der Raiffeisenbank bestand bei der Generalversammlung 2009 aus Ing. Wolfgang Oberbichler, Bgm. Rudolf Pollhammer, Bgm. Alois Eckmann und Bgm. Ing. Franz Lemmerer.
Ausstellung von Peter Lenhart
- 10.2009
Ausstellung von Rita Roier
- 2009
Generalversammlung 2010
- 28.04.2010
Generalversammlung 2011
- 10.05.2011
Geschäftsleiterwechsel

- 2011
Generalversammlung 2012
- 27.03.2012
Prokura für Andrea Mayerl
- 01.07.2012
Generalversammlung 2013
- 14.05.2013
Organe der Raiffeisenbank 2013
- 2013
Aufsichtsrat:
Vzbgm. Engelbert Schaunitzer
Franz Reiter
Ing. Jürgen Grosleitner
Dr. Walter Kreissl
Christine Tatschl
Mag. Stefan Walch
Johann Weitgasser
Vorstand:
Ing. Wolfgang Oberbichler
Bgm. Rudolf Pollhammer
Bgm. Alois Eckmann
Bgm. Ing. Franz Lemmerer
Geschäftsleitung:
Dir. Manfred Kirchsteiger
GL Herbert Lämmerer
Prokuristin:
Andrea Mayerl
Generalversammlung 2015
- 30.06.2015
Generalversammlung 2016
- 28.06.2016
Generalversammlung 2017
- 27.06.2017
Das Euro Bargeld feierte am 01.01.2017 seinen 15-jährigen „Geburtstag".
Die Raiffeisenbank Liezen fusionierte mit der
Raiffeisenbank Trieben und bildet als aufnehmende Bank, nach den einstimmigen
Beschlüssen in den jeweiligen Generalversammlungen im Juni 2017, die Raiffeisenbank Liezen-Rottenmann-Trieben
eGen.
Bei den Ergänzungswahlen in den ehrenamtlichen Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaftsbank wurden alle bisherigen Gremiumsmitglieder übernommen. Bürgermeister a. D. Rudolf Pollhammer wurde in seiner Funktion als Obmann bestätigt. Mag. Claudia Fösleitner und Wolfgang Schlögl stehen ihm als Stellvertreter zur Seite.
Hofrat Prof. Mag. Ing. Josef Ahornegger wurde zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt und löste den langjährigen Vorsitzenden Vizebürgermeister Engelbert Schaunitzer ab, der gemeinsam mit Ing. Jürgen Grosleitner zum Vorsitzenden-Stellvertreter gewählt wurde.
Im neuen Genossenschaftsgebiet befinden sich mit Liezen (Bezirkshauptstadt), Rottenmann und Trieben drei der fünf Städte des Bezirks Liezen. Den 22.000 Einwohnern im Genossenschaftsgebiet stehen zusätzlich zu den drei Standorten in den Städten weitere 3 Filialstandorte in den Gemeinden Selzthal, Lassing und Wörschach zur Verfügung.
Die Geschäftsleitung bilden ab Oktober 2017 die drei Herren Dir. Manfred Kirchsteiger, Dir. Mag. Karl-Hans Mayr und Dir. Heinz Hartl.
Zusätzlich zur langjährigen Prokuristin Andrea Mayerl wurde Hans-Peter Huber im Oktober 2017 zum Prokuristen bestellt. Geschäftsleiter Karl Hubner wechselte als Leiter in das Rechnungswesen und den Betriebsbereich und wurde im Dezember 2017 als insgesamt dritter Prokurist der Bank bestellt.
Generalversammlung 2018
- 22.04.2018
Generalversammlung 2019
- 25.06.2019
Generalversammlung 2023
- 23.05.2023
Quelle: Generalversammlung
Verfasser: Karl Hödl, 24.05.2023
Generalversammlung 2024
- 16.05.2024
Generalversammlung 2025
- 19.05.2025
Generalversammlung 2026
- 13.05.2026
Quelle: Generalversammlung und Zeitschrift EnnsSeiten vom 20.05.2026, Seite 23.
Verfasser: Karl Hödl, 21.05.2026
Sonstigesbsm - Kompetenzzentrum für Arbeitssicherheit Kren OEG
- Bis
- 16.05.2006
Gewerbe: Handelsgewerbe und Handelsagenten
Geschäftsführer: Erwin Kren
Standort: Selzthaler Straße 39 a/1
Gewerbelöschung 16.05.2006
SonstigesBTM Business Trading Marketing GesmbH
- Bis
- 1997
Hauptplatz 1
Handelsgewerbe
Geschäftsführer Wolfgang Lindner
Betriebsverlegung nach Stainach 1997
SonstigesHuemer Reifen
- Ab / Am
- 1953
Gegründet und erbaut von Heinrich Huemer 1953 an der Kreuzung LB 320 Ennstal Straße und LB 139 Pyhrnstraße. Hauptstraße 42.
Verkauf sämtlicher Reifen, Wuchten sowie Montage auf Alu- und Stahlfelgen, Reparatur von Gebrauchtreifen.
Geschäftsführer bis 01.01.2020 war Ernst Simbürger.
Im Jahr 1950 wurde eine Werkstätte von Heinrich Huemer und Max Lasser in der Alten Gasse 3 käuflich erworben. Heinrich Huemer ist aus Oberösterreich zugezogen, Max Lasser entstammte einer Liezener Familie. Sie gründeten eine Firma mit dem Namen: Vulkanisierbetrieb Huemer Liezen. Die Tätigkeit bezog sich auf Reparatur von Gummibereifungen und Gummischuhen. 1965 wurde ein Grundstück dazugekauft und im Jahre 1967 an das bestehende Gebäude eine Halle errichtet. 1968 wurden die Räumlichkeiten in eine Servicestation mit einer Schmier- und Waschbox umgebaut. Es war die erste automatische Autoschnellwaschbox im Bezirk. Am 1. Jänner 2020 verabschiedete sich Ernst Simbürger nach 20 Jahren als Geschäftsführer in den Ruhestand und übergab die Unternehmensleitung an Eduard Hollinger.
2026 wurde die Huemer Reifen GmbH von der Wirtschaftskammer für ihr 75jähriges Bestehen ausgezeichnet.
SonstigesWerksportverein Liezen - Sektion Sportkegeln
- Ab / Am
- 30.11.1965
Die Gründungsversammlung fand am 30. November 1965 statt. Den Vorsitz führte der damalige Obmann Roland Pirkenau.
Folgende Funktionäre wurden gewählt:
Sektionsleiter: Brandstätter Engelbert
Sektionsleiter-Stv: Gunegger Karl
Kassier: Hohl Johann
Kassier-Stv: Krumfuß Karl
Schriftführer: Kleewein Johann
Schriftführer Stv: Reith Johann
Sportkapitän: Eder Ewald
Kontrolle: Feldhammer Richard
Kontrolle: Angerer David
Der Beitritt zum Österreichischen Sportkeglerbund erfolgte am 03. Mai 1966. Nach der Gründung der Sektion fanden Wettkämpfe und Trainingsstunden im Gasthof Schachner statt. Die Benützung der Bahnen musste mit dem dort ansässigen KC Liezen koordiniert werden. Im Herbst 1966 nahm die Herren Kampfmannschaft ihre Tätigkeit auf.
1968 wurden in den Kellerräumen des neu gebauten Volkshauses zwei Bahnen für den WSV untergebracht. Am 19. und 20. Oktober 1968 wurde ein Eröffnungsturnier veranstaltet, bei dem man als Gastmannschaften den KC Liezen, den KSK Felten, den ESV Bruck und den SV Mayr-Melnhof II begrüßen konnte. Sieger wurde der KSK Felten.
Einer der größten Erfolge war der Aufstieg in die Landesliga 1974/75. Der zu kleine Spielerkader führte zwei Jahre später zwangsläufig zum Abstieg.
ASKÖ-Breitensportmeisterschaften
- 2026
Bei den Damen: Silbermedaille Sonja Bacher-Walcher, WSV
Quelle: Der Ennstaler vom 08.05.2026, S. 32.
SonstigesSteiermärkische Bank und Sparkassen AG
- Ab / Am
- 15.05.1825
Die Steiermärkische Sparkasse wurde 1825 als Vereinssparkasse (Steyermärkische Spar-Casse) gegründet und ist damit das älteste Geldinstitut in der Steiermark. Die Aufnahme des Geschäftsbetriebs erfolgte am 15. Mai 1825 im ersten Geschäftslokal im Landhaus, Schmiedgasse Nr. 9.
Die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG übernahm 1993 die ehemalige Bezirkssparkasse Liezen und diese wird seither als Filiale der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG geführt.
Filialleiter
- 1993
Die Filiale Liezen der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG wird seit der Übernahme der Bezirkssparkasse im Jahre 1993 von folgenden Filialleitern geführt:
1993 - : Hugo Hechl
: Iwan Biljesko
SB-Dienstleistung
- 2003
Ausstattung 2010
- 2010
Bankomat 24 Stunden
Geldausgabeautomat (Indoor-SB-Automat) während der SB-Foyer-Öffnungszeiten
Kontoauszugsdrucker während der SB-Foyer-Öffnungszeiten
Geldeinzahlungsautomat (Indoor-SB-Automat) während der SB-Foyer-Öffnungszeiten
Überweisungsbox während der SB-Foyer-Öffnungszeiten
Münzeinzahler während der SB-Foyer-Öffnungszeiten
Münzrollenausgabeautomat während der SB-Foyer-Öffnungszeiten
Briefschließfach 24 Stunden
Sparbuchschließfächer während der Filialöffnungszeit
Kundensafeanlage während der Filialöffnungszeit
Nachttresor 24 Stunden
Leitung Sparkasse Nord
- 2026
Quelle: Der Ennstaler vom 08.05.2026, S. 22.
SonstigesSchneiderei Resch
- Ab / Am
- 1973

1973: Gründung der Schneiderei Resch durch Gottfrieda und Josef Resch, beide Schneidermeister.
2010: Übernahme der Schneiderei durch Tochter Evelyn Resch, ebenfalls Schneidermeisterin.
Spezialisierten sich auf die Ausrüstung für die Feuerwehren.
Firmenlokal: Ausseer Straße 24
Foto: Josef und Evelyn Resch, Bgm. Mag. Rudolf Hakel
Dorit Burgsteiner brachte in der Kleinen Zeitung vom 29.April 2026 einen zweiseitigen Bericht über die Schneiderei Resch. Schneidermeisterin Evelyn Resch berichtete darin von der Veränderungen in ihrer Branche von der Anfertigung von Kleidungsstücken zu Änderungen und Reparaturen. Wichtig sind nach wie vor die Feuerwehruniformen, auf welche die Schneiderei noch immer spezialisiert ist.
SonstigesSchützengilde der Liezener Jäger
- Ab / Am
- 28.11.1957
Die Schützengilde der Liezener Jäger ist ein wichtiger Verein im Gesellschaftsleben der Stadt. Die Mitgliedschaft steht seit langer Zeit allen offen Personen offen (auch Nichtjägern), die sowohl Geselligkeit, als auch Leistung im sportlichen Schießen suchen. Besonderer Wert wird auf die Förderung des Nachwuchses gelegt. Ausgeübt wird der Sport im vereinseigenen Schützenhaus in der Alten Gasse 13 westlich des Pyhrnbaches. Im Jahr 2001 wurde der lang geplante Beitritt des Vereines zum überparteilichen Dachverband ASVÖ vollzogen, da viele zukunftweisende Aktivitäten ohne Unterstützung eines Dachverbandes nicht möglich wären.
Sportliche Erfolge
Auf folgende beachtenswerte sportliche Erfolge seiner Schützen kann der Verein hinweisen:
1 Weltmeistertitel und 3 Vizeweltmeistertitel (Thomas Rohrer), Europameisterschaftssilber und -bronze, 2 Europacupsiege, Weltcup- und Länderkampfeinsätze, (Heidelinde Altenaichinger, Julia Pirkmann und Thomas Rohrer), 22 Staatsmeistertitel, 42 Landesmeistertitel, zahlreiche Gebietsmeistertitel sowie Erzielung einiger Steirische Rekorde.
Vorgeschichte
- 1908 - 1954
Vereinsgründung
- 28.11.1957
Bisherige Oberschützenmeister
- 1957
1957 - 1960: Dr. Otto Viertbauer
1960 - 2000: Gert Aigner
2000 - Ing. Siegfried Radlingmayer
- 2012 Ing. Heinrich Taucher
2012 - Gerwald Mitteregger
Suche nach geeigneten Räumlichkeiten
- 1961 - 1987
Skurrilste Möglichkeiten wurden in Betracht gezogen. So erwog man ernsthaft ein Angebot des Bezirksgerichtes Liezen, das damals noch bestehende Gefangenenhaus zum Schützenhaus umzubauen. Auch wurde zusammen mit der Bezirksjägerschau und dem damaligen Bezirksjägermeister Bezirksförster Ernst Haase überlegt, auf den Wulzgründen hinter der Bezirkshauptmannschaft ein Jäger- und Schützenhaus zu errichten, in welchem auch das Bezirksjagdamt Aufnahme finden sollte. Diese Pläne wurden wegen unlösbarer Finanzierungsprobleme nicht realisiert. Entsprechend der vorwiegend jagdlichen Ausrichtung des Vereines wurden nach den Plänen des Oberschützenmeisters KR Aigner im Jahre 1961 in der Nähe des Gasthofes Bliem vulgo Essl zwei jagdliche Schießstände errichtet. Nach ersten erfolgreichen kleineren jagdlichen Veranstaltungen wurde diese Anlage im Jahre 1962 nach dem Bau eines kleinen Holzgebäudes auf sieben Stände erweitert und im Jahr 1963 mit dem ersten Bezirksjägerschießen festlich eröffnet. Der beachtliche Erfolg dieser ersten größeren Veranstaltung ermutigte die Vereinsleitung im Zusammenwirken mit der Bezirksjägerschaft, eine Bezirksschießanlage auf demselben Gelände zu errichten. Ein in Oppenberg angekauftes altes Holz-Bauernhaus wurde von der Fa. Pitzer-Huber abgetragen und im Pyhrn wieder aufgebaut. Nach festlicher Gleichenfeier im Jahr 1965 wurde diese Schießanlage einem neu gegründeten Verein, der "Bezirksschießstätte Liezen-Pyhrn" übergeben. Entgegenkommend stellte die Familie Vasold alte Stallungen hinter dem Gasthof "Goldener Hirsch" zur Verfügung, 1968 wurde mit dem Ausbau eines neuen Vereinslokals begonnen, das nach vierwöchiger Bauzeit am 12.10.1968 anläßlich des 10-jährigen Bestandsjubiläums festlich eröffnet werden konnte. In diesem Jubiläumsjahr zählte der Verein bereits 194 Schützen. Im Jahr 1975 erfolgte dann der Zubau eines gemütlichen Jägerstübchens und moderner sanitärer Anlagen. Die immer umfangreicher werdenden Vereinsagenden machten 1979 die Wahl von zwei zusätzlichen Schützenmeistern in den Vereinsvorstand notwendig, Ing. Siegfried Radlingmayer und Hans Prager. Das neue Schützenlokal in den ehemaligen Stallungen ermöglichte es, neben rein schießsportlichen Veranstaltungen auch gesellschaftliche Aktivitäten zu setzen. So gehört seit damals die Faschingsbar der Gilde "Zum Schürzenjäger" zum festen Bestandteil des Liezener Faschingstreibens. Auch auf rein jagdlichem Gebiet setzte in diesen Jahren die Schützengilde wesentliche Akzente. In Zusammenarbeit mit den Liezener Revierinhabern wurden alljährlich Hubertusjagden und festliche Hubertusfeiern durchgeführt, die in der Folge vom Jagdschutzverein übernommen wurden. Im Jahre 1980 wurde infolge dringenden Eigenbedarfs der Besitzerfamilie Vasold das Auslaufen des Pachtvertrages mit 1987 vereinbart, und es begann wieder einmal die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.
Preis- und Jägerschießen
- 21.06.1973 - 01.07.1973
Preis- und Jägerschießen verbunden mit dem DI Wißmann-Aigner Gedenkschießen.Wi?mann war an der Gründung des Vereins maßgeblich beteiligt und gehörte dem Vereinsvorstand an. Die Veranstaltung fand mit verschiedenen Bewerben in der Zimmergewehranlage im Vereinslokal hinter dem Hotel "Goldener Hirsch" statt.
Quelle: Veranstaltungsheft
Firmen- und Ämtercupschießen
- 1982
Das neue Vereinslokal
- 1987 - 1988
Als sich der Kauf einer Liegenschaft in der Alten Gasse 13 am Erzherzog-Johann-Platz anbot, entschloss sich die Vereinsleitung spontan zum Abschluss eines Kaufvertrages. Der nicht unbeträchtliche Finanzbedarf dieses Ankaufs und der notwendigen Sanierungsarbeiten wurde durch Holzschlägerungsaktionen, mit Spenden der rund 200 Mitglieder, durch eine Bausteinaktion, sowie durch einen Kredit gedeckt. Das Bauvorhaben leitete man mit einer festlichen Spatenstichfeier ein. Trotz der Bauarbeiten, die dank eines beispiellosen Einsatzes vieler Mitglieder zügig und planmäßig vorangingen, kamen die Aktivitäten im alten Schützenhaus nicht zu kurz. So wurde das ersten Firmen- und Amtercupschießen durchgeführt, an dem sich rund 600 Teilnehmer und über 100 Firmen- und Ämtermannschaften beiteiligten. Am 14.05.1987 nahm die Schützengilde bei der Generalversammlung Abschied von dem liebgewordenen alten Vereinslokal. Nach der ersten Vorstandsitzung im neuen Schützenhaus am 04.09.1987 wurde das neue Zuhause der Gilde im Rahmen eines festlichen inoffiziellen Eröffnungschießens und mit einem Tag der offenen Tür im Oktober 1987 termingerecht seiner Bestimmung übergeben. Mit einer Bauzeit von drei Jahren, vier Monaten und zwölf Tagen und 1998 geleisteten ehrenamtlichen und unentgeltlichen Arbeitsstunden durch die Mitglieder kann die Schützengilde auf eine beachtliche Aufbauleistung hinweisen. Die beschossene Ehrenscheibe hat natürlich einen Ehrenplatz im neuen Haus. Das erstmalig im Jahr 1798 urkundlich erwähnte Haus, das ursprünglich als "Kirchengütl - Weber am Rain" in den Katastern aufscheint, wurde von der Gilde grundlegend renoviert. Unter der Bauleitung von Schützenmeister Ing. Radlingmayer hatten insbesondere Ofö Ing. Kartheinz Gottlieb und Hans Lichtfuß wesentlichen Anteil an der geleisteten Arbeit. Anläßlich der 30-jährigen Bestandsfeiern des Vereins wurde das schöne Haus am Erzherzog-Johann-Platz am 24.04.1988 offiziell seiner Bestimmung übergeben. Anläßlich der Generalversammlung am 27.02.1989 konnte Oberschützenmeister KR Gert Aigner die Tilgung sämtlicher Kredite, die zur Finanzierung des Ankaufes und des Ausbaues notwendig waren, vermelden. Das Schützenhaus verfügt nun über zwei gemütliche Jägerstuben, eine Jägerbar, moderne sanitäre Anlagen, eine angebaute Schießhalle mit modernen 7 LG-Ständen. Im ersten Stock haben das Vereinsarchiv, ein eigenes Sitzungszimmer, sowie ein Geräte- und Umkleideraum Platz gefunden. Ein kleiner Garten unmittelbar neben dem Pyhrnbach ermöglicht die Abhaltung von gesellschaftlichen Veranstaltungen im Freien. Die nun vorhandenen Einrichtungen erlauben zusätzliche sportliche Veranstaltungen und besonders Trainingsmöglichkeiten für die Sportschützen und für die auf 40 Mittglieder angewachsene Jugendgruppe. Die Zahl der Vereinsmitglieder ist in der Zwischenzeit auf weit über 300 gesteigen.
40 jähriges Bestandjubiläum
- 1997
Der Höhepunkt zum 40-jährigen Bestandsjubiläum im Jahr 1997 war die Durchführung der Steirischen Landesmeisterschaften in den Druckluftwaffen durch die Schützengilde Liezen. Mit dem Tod des langjährigen OSM Gert Aigner im Jahr 2000 wurde der Motor des Liezener Jagd- und Schützenwesens zu Grabe getragen. Ihm zu Ehren entstand das "Gert Aigner Stüberl" im Schützenhaus. Als seinen Nachfolger wählte man Bmst. Siegfried Radlingmayer, der schon 24 Jahre als Schützenmeister für den Verein wirkte, und nun die Schützengilde Liezen, zusammen mit Schützenmeister Ofö. Ing. Heinrich Taucher, durch zahlreiche Modernisierungen wie Einsatz von EDV und Elektronik, sowie Anschaffung modernster Sportgeräte, in ein neues Zeitalter führte. Moderne Trainingsmethoden konnte die Schützengilde am "Tag des Sports" bei der Eröffnung der Ennstalhalle durch Aufstellung eines elektronischen Trainingsschießstandes mit EDV-Analyse der Öffentlichkeit präsentieren.
Schützenball
- 16.05.1998
Quelle: Einladung
Verfasser: Karl Hödl, 06.02.2023
Österreichische Staatsmeisterschaften
- 02.04.2004 - 04.04.2004
50 jähriges Bestandjubiläum
- 06.10.2007
Zubau von weiteren Schießständen
- 06.10.2007
Da an den Schießabenden des Vereines, vor allem in Ämtercup-Jahren, teilweise sehr lange Wartezeiten an den Schießständen entstanden und auch zur Abwicklung von größeren Meisterschaften eine höhere Anzahl von Ständen von Vorteil gewesen wäre, leitete OSM Siegfried Radlingmayer in weiser Voraussicht bereits 2002 eine Vergrößerung des Schießareals in die Wege, indem ein angrenzendes Grundstück erworben werden konnte, um die Ausweitung der Schießhalle auf 12 Stände durch einen Zubau zu ermöglichen. Den Zubau eröffnete der neugewählte Oberschützenmeister Ofö. Ing. Heinrich Taucher mit seinem Team, sodass als Krönung der Festlichkeiten zum 50-Jahr-Jubiläum der Schützengilde der Liezener Jäger, der Einweihung des Zubaues beim Festakt am 06.10.2007 nichts mehr im Wege steht.
Diese Erweiterung der Sportstätte konnte mit Hilfe von vielen unentgeltlichen Arbeitsstunden zahlreicher Mitglieder und durch Subventionen von Stadtgemeinde, ASVÖ und Landesregierung, schuldenfrei bewerkstelligt werden.
9. Firmen- und Ämtercupschießen
- 26.04.2008
1. Vereinsabend und 1. Seniorenabend 2009/2010
- 01.10.2009
ASVÖ Luftgewehr- und Luftpistolencup
- 2009
45. Jahreshauptversammlung
- 07.05.2010
1. Vereinsabend und 1. Seniorenabend 2011/2012
- 06.10.2011
48. Jahreshauptversammlung
- 26.04.2013
Mit der "Liezener Schützenpost" vom April 2013 lud Oberschützenmeister Gerwald Mitteregger für Freitag, 26. April 2013 zur 48. Jahreshauptversammlung des Vereins in das Schützenhaus in der Alten Gasse ein.
49. Jahreshauptversammlung
- 09.05.2014
Mit der "Liezener Schützenpost" vom April 2014 lud Oberschützenmeister Gerwald Mitteregger für Freitag, 9. Mai 2014 zur 49. Jahreshauptversammlung des Vereins in das Schützenhaus in der Alten Gasse ein.
50. Jahreshauptversammlung
- 08.05.2015
Mit der "Liezener Schützenpost" vom April 2015 lud Oberschützenmeister Gerwald Mitteregger für Freitag, 08. Mai 2015 zur 50. Jahreshauptversammlung des Vereins in das Schützenhaus in der Alten Gasse ein.
Im Anschluss fand die Siegerehrung der Jahreswettbewerbe und der Vereinsmeisterschaften statt.
56. Mitgliederversammlung
- 19.05.2023
Die 56. Mitgliederversammlung der "Schützengilde der Liezener Jäger" fand am Freitag, 19. Mai 2023 unter dem Vorsitz von Oberschützenmeister Gerwald Mitteregger im Schützenhaus des Vereines in der Alten Gasse statt. In seinem Bericht gab der Oberschützenmeister bekannt, dass der Verein aktuell 186 Mitglieder hat. Den von der Versammlung einstimmig genehmigten Kassabericht erstattete die Kassierin Renate Radlingmayer.
Im Anschluss fand die Siegerehrung der Jahreswettbewerbe und der Vereinsmeisterschaften statt. Vereinsmeister wurde Werner Pollin.
Quelle: Mitgliederversammlung
Verfasser: Karl Hödl, 20.05.2023
59. Mitgliederversammlung
- 07.05.2026
Die 59. Mitgliederversammlung der "Schützengilde der Liezener Jäger" fand am Donnerstag, 7. Mai 2026 unter dem Vorsitz von Oberschützenmeister Gerwald Mitteregger im Schützenhaus des Vereines in der Alten Gasse statt.
Im Anschluss fand die Siegerehrung der Jahreswettbewerbe und der Vereinsmeisterschaften statt.
Quelle: Mitgliederversammlung
Verfasser: Karl Hödl, 19.05.2026
Wappen

GebäudeAusseer Straße 31
- Errichtet
- 1877
- |
- Adresse
- Ausseer Straße 31
- |
- Lage
Ehemalige Hausnummer Liezen 40. Südlich der Ausseer Straße und östlich der Dumba-Villa.
EZ 233 KG Liezen, Conscriptionsnummer Liezen 40.
Der ursprüngliche Besitz der Dumbas, vor 1870 errichtet, entsprach vom Bautyp her eher einem traditionellen Landhaus und befand sich westlich der Döllacherstraße. Nach der Errichtung der zweiten, später allgemein als "Dumba-Villa" bezeichneten repräsentativen Villa, wurde das gegenständliche Gebäude vorwiegend als Gästehaus genutzt. Die „Kleine Villa Dumba" wurde auch oft mit dem Namen Michael Dumba in Verbindung gebracht, der in seiner Villa in Bad Ischl wohnte, 1894 aber aus gesundheitlichen Gründen für einige Zeit zur Pflege nach Liezen kam und bald darauf in Wien verstarb. Im Erscheinungsbild weniger spektakulär als die "Große Villa", ist sie jedoch bis heute erhalten geblieben.
Nach der Jahrhundertwende und dem Tod von Ehefrau und Tochter des N. Dumba (1936, 1920) kam das gesellschaftliche Leben in beiden Villen zum Erliegen. Die Villen wurden in Wohnungen unterteilt und vermietet. Nach 1945 wurde der Gesamtbesitz parzelliert und verkauft. Entlang der Döllacherstraße entstand ab 1947 das Autohaus Böhm nebst dazugehörigem Garagenkomplex. Die „Große Villa" von 1874, wurde 1960 niedergerissen zugunsten einer Arbeitersiedlung. Die „Kleine Dumba Villa", in Mietwohnungen unterteilt, wurde 1960 privatisiert und verlor viel von ihrem früheren Aussehen und Charme.
2015, nach erfolgtem Besitzerwechsel, wurde von den neuen Besitzern Dr. Johann Josef und Regina Böker jedoch die ursprüngliche Raumordnung sowie deren charakterliche Farbigkeit wieder hergestellt. Auch die historischen Türen wurden wieder eingebaut. Die so im historischen Sinne neu gestalteten Räume, mit historischem Mobilar ausgestattet, sind in Liezen als wertvolles Denkmal der Wohnkultur des ausgehenden 19. Jh. erhalten geblieben.
Zur Zeit Nikolaus Dumbas haben viele Gäste, unter anderen der Maler Rudolf Alt, mehrere Sommer in diesem Haus verbracht.
Wohnen wie vor 150 Jahren
- 26.04.2026
SonstigesRotes Kreuz - Bezirksstelle
- Ab / Am
- 1946
Im Jänner 1881 erfolgte die Gründung des "Zweigvereines Liezen vom Roten Kreuze". Die Gründungsmitglieder waren der Bezirkshauptmann Alfons von Pavich (er war auch der erste Vereinspräsident), der Advokat Dr. Leopold von Sölder, der Admonter Abt Zeno Müller, der Rottenmanner Bürgermeister Rupert Hofer, der Triebener Werksdirektor Eduard Wesely und der Arzt Dr. Johann Murath aus St. Gallen. Bald nach der Gründung zählte der Verein 122 Mitglieder. Im Jahr 1894 traten alle 30 Gemeinden des damaligen Bezirkes Liezen dem Roten Kreuz bei. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges war Bezirkshauptmann Viktor von Geramb Präsident des Zweigvereines. Durch den Zusammenbruch der Monarchie verlor das Rote Kreuz sein traditionelles Arbeitsfeld und versank in Bedeutungslosigkeit. Der Zweigverein Liezen wurde 1938 aufgelöst.
Die neu aufgebaute Kreisstelle Liezen des deutschen Roten Kreuzes übernahm 1940 den Rettungsdienst, den bisher die Feuerwehren ausgeübt hatten. Kreisstellenleiter war der Rettungsarzt Dr. Arthur Hocevar (verstorben 1953).
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges blieb der Rettungsdienst trotz der Auflösung des deutschen Roten Kreuzes in den Händen des Roten Kreuzes. Die Dienststelle Liezen befand sich in einem alten Stadl in der Salzstraße. Die Bezirksstelle wurde 1946 gegründet
1986 wurde das Notarztsystem mittels Bundesheer-Hubschrauber eingeführt und 1994 mit Notarzteinsatzfahrzeugen ergänzt.
Gründung der Bezirksstelle
- 30.06.1946
Bezirksstellenleiter
- 1946
Die bisherigen Bezirksstellenleiter seit Gründung der ÖRK - Bezirksstelle Liezen im Jahre 1946 waren:
1946 - 1947: Bezirkshauptmann Dr. Curt von Fossel
1947 - 1986: Bezirkshauptmann Dr. Otto Pullitzky
1986 - 1988: Oberschulrat Harald Pirkenau
1988: Primarius Dr. Egon Parteder
1988 - 2003: Bezirkshauptmann Dr. Kurt Rabl
2003 - 2015: Hofrat Dr. Florian Waldner
2015 - Dez. 2015: Helmut Blaser
2016 - Otto Marl, ehemaliger Bürgermeister von Bad Aussee
Einweihung der Bezirksstelle
- 1977
Bezirksgeschäftsführer

- 01.09.2011
Foto: Rotes Kreuz v.l.n.r.: Bezirksgeschäftsführer Werner Kohlbacher, Bezirksrettungskommandant Ewald Bauer, Bezirksrettungskommandant-Stv. Christian Gebeshuber
Werner Kohlbacher hat die Geschäftsführung des Roten Kreuzes im Bezirk Liezen übernommen. Sein Vorgänger Albin Hubner hörte aus gesundheitlichen Gründen auf. Die rettungstechnische Verantwortung als Bezirksrettungskommandant übernimmt Herr Ewald Bauer, als sein Stellvertreter steht ihm Christian Gebeshuber zur Seite.
Bisherige Bezirksgeschäftsführer (unvollständig):
Reinfried Rossmann
- 2011: Albin Hubner
01. 09. 2011 - 2014: Werner Kohlbacher
2014 - 2015: Ing. Markus Schöck
01.09.2015 - 2018: Ronald Vala
01.11.2018 - 2027: Bernhard Gugl
2027 - : Philipp Winkler
Neubau der Bezirks- und Ortstelle

- 18.10.2012 - 05.09.2014
Am Donnerstag, dem 18. Oktober 2012 fand die offizielle Spatenstichfeier für die neue Bezirks- und Ortsstelle des Roten Kreuzes in Liezen statt. Die Siedlungsgenossenschaft Ennstal errichtet im Auftrag des Roten Kreuzes in der Niederfeldstraße (gegenüber Star Movie Liezen) die neue Bezirks- und Ortsstelle. Zum offiziellen Spatenstich konnte VDir. Alois Oberegger (SG ennstal) zahlreiche Ehrengäste - darunter BRin Johanna Köberl, LAbg. Ewald Persch, LAbg. HR DI Odo Wöhry, LAbg. Bgm. Karl Lackner, zahlreiche Vertreter des Roten Kreuzes - allen voran Bezirksstellenleiter HR Dr. Florian Waldner - sowie Bgm. Mag. Rudolf Hakel und einige seiner Amtskollegen begrüßen.
Der Bau löst den Standort in der Ausseer Straße ab, weil dieses Gebäude sehr desolat war und die Garagen nicht mehr den Anforderungen entsprachen. Finanziert wird der Bau mit Eigenmittel der Ortsstelle und des Landesverbandes des Roten Kreuzes und der Hauskrankenpflege der Gemeinden und des Landes. Das Gebäude in der Ausseer Straße wurde an die Siedlungsgenossenschaft ennstal verkauft. Dem Rettungsbezirk Liezen gehören 44 Gemeinden an.
Grundstück: KG 67409 Reithtal
Grundstücksnr. 526/1
Adresse: Niederfeldstraße 16
Bauherr: Siedlungsgenossenschaft Ennstal
Planung: Architekturbüro Kreiner, Gröbming/Liezen
Baubeginn: 30.08.2012
Baufirma: STRABAG AG, Graz
Bauzeit: Fertigstellung: 30.06.2014
Bauweise: Mantelbeton, Betonfertigteile
Nutzfläche: 1588 m²
Heizung: Gas-Zentralheizung
Bauleiter: BL Ing. Gerald Steiner
Voraussichtliche Baukosten: € 3.900.000,--
Die offizielle Eröffnung des Gebäudes der neuen Bezirks- und Ortsstelle fand am 5. September 2014 in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste statt. Die Gesamtkosten betrugen 4,3 Mio. Euro.
GebäudeAdmonter Straße 06
- Adresse
- Admonter Straße 6
- |
- Lage
- EZ 251 KG Liezen, Conscriptionsnummer 134. Alte Hausnummer Liezen 140 mit der Bezeichnung Schusterhäusl.
Unter Urbarnummer 299 1/2 A der Herrschaft Strechau dienstpflichtig.
Der Name Schusterhäusl stammt von Franz Rößler, der dieses, bis dahin zur Realität Rohrschmied gehörige und Lohhütte genannte Haus, am 18.2.1873 kaufte. Franz Rößler stammte aus Deutschböhmen und kam in der Mitte der 1850er-Jahre nach Liezen. Er war Schustergeselle beim Schuster Moser in der Alten Gasse 8 und hat das ursprünglich hölzerne Haus später gemauert.
1888 übernahm sein Sohn Joseph Rößler mit seiner Gattin Maria das Haus und arbeitete als Schustermeister in diesem Haus. Die beiden hatten sieben Kinder, die es trotz der bescheidenen Verhältnisse, in denen sie aufgewachsen waren, zu erfolgreichen Handwerkern brachten:
Franz Rössler, Tischlermeister, Ausseer Straße 15
Emil Rössler, Malermeister, Wörschach
Josef Rössler, Schustermeister, Ausseer Straße 22a
Ernest Rössler, Malermeister, Ausseer Straße 19a
August Rössler, Zisterziensermönch im Kloster Mehrerau, Vorarlberg
Karl Rössler, Tischler
Maria Rössler, Haushälterin, Besitzerin des Heimathauses
Nach dem Tod von Joseph Rößler 1945 übernahm die Tochter Maria das Haus und der Sohn Josef Rössler führte als Schustermeister das Handwerk des Vaters weiter.
GebäudeRöthelbrücke
- Adresse
- Selzthaler Straße
- |
- Lage
- Übergang über die Enns im Süden der Stadt.
1265 wird schon die Proke (Brücke), gemeint ist die Röthelbrücke, genannt. Rudolf von Habsburg, der spätere erste Habsburger auf dem Kaiserthron, gestattete 1278 dem Abt Heinrich II. von Admont, Verteidigungsbauten auf Klosterbesitz zu errichten und bestätigte auch die freie Gerichtsbarkeit des Stiftes innerhalb der Klause. Das war eine Maßnahme, bei der man sich an die Wirren und Kriegshandlungen der kaiserlosen Zeit erinnerte und Vorsorge für später treffen wollte. Der Sohn Rudolfs, Herzog Albrecht, war ein Freund des Abtes. Deshalb fielen bald die gegen den Herzog verbündeten Bayern und Salzburger ins Ennstal ein, um sich am Abt zu rächen. Doch noch zu Weihnachten 1288 kam Albrecht mit seinen Truppen über den tiefverschneiten Pyhrnpaß und setzte ihrem Vordringen ein Ende.
SonstigesLions Club Liezen
- Ab / Am
- 13.06.1969
Gegründet am 13. Juni 1969 mit 24 Mitgliedern unter der Führung des ersten Präsidenten Karl Huber (Werksdirektor). Der Lions Club Liezen trägt clubintern die Bezeichnung 114 - M und hat die Clubnummer 4205-022102. Die Charter Night war der 8. November 1969. Patenclub war der LC Leoben.
Das Ziel des Lions Clubs ist rasche und unbürokratische Hilfe für unverschuldet in Not geratene Mitmenschen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden regelmäßig Veranstaltungen wie eine Faschingsbar im Winter und im Sommer ein Almkirtag am Hinteregg abgehalten. Bis Ende 2004 konnten mehr als 500.000 Euro für Hilfsprojekte verwendet werden. Der Präsident wird alljährlich neu gewählt.
Der Lions Club hält jeden 1. Donnerstag im Monat seine Klubabende ab. Diese haben seit der Gründung im Hotel Karow stattgefunden und seit dessen Schließung im PIACERE, Ristorante di Pasta&Co.
Liste der Präsidenten
- 1969
Präsidenten (wechseln jährlich)
1969/70 Dir Karl-Heinz Huber
1970/71 HR Mag Josef Köberl
1971/72 Dr. Johann Sünkel
1972/73 MR Dr. Raimund Petretto
1973/74 HR DI Herbert Bochsbichler
1974/75 OSTR Dl Josef Aigner
1975/76 Franz Schauer
1976/77 Ing. Franz Frosch
1977/78 Dir Ernst Kaltenegger
1978/79 Dir Erwin Huber
1979/80 Dir Karl-Heinz Huber
1980/81 DI Dr. Rudolf Schwarz
1981/82 Dr. Peter Musil
1982/83 DI Wolfgang Flecker
1983/84 DI Dieter Rech
1984/85 Ing. Jörg Wulz
1985/86 KoR Christian Imlinger
1986/87 Dr. Wolfgang Gubisch
1987/88 O.Ing. Erwin Tafeit
1988/89 Ing. Gert Dortschak
1989/90 OSTR DI Josef Aigner
1990/91 Ing. Dietmar Regensburger
1991/92 Ing. Reinhold Weinacht
1992/93 DI Friedrich Gottsbacher
1993/94 HR DI Karl Glawischnig
1994/95 HR DI Herbert Bochsbichler
1995/96 MR Dr. Manfred Schaffer
1996/97 Oberst Wolf Eberle
1997/98 Dir Ewald Gösweiner
1998/99 Ing. Wolfgang Oberbichler
1999/00 Ing. Helmut Distlinger
2000/01 Ing. Christoph Aigner
2001/02 Dr. Friedrich Drobesch
2002/03 Ing. Franz Platzer
2003/04 Helmut Fröschl
2004/05 Dr. Manfred Weinhappel
2005/06 Gerald Knauss
2006/07 Dr. Erich Holzinger
2007/08 Dr. Manfred Altenaichinger
2008/09 Michael Lammer
2009/10 KoR Christian Imlinger
2010/11 Ing. Josef Letmaier
2011/12 Dr. Franz Kotzent
2012/13 Dr. Thorsten Hildebrandt
2013/14 Ing. Gerhard Roßmann
2014/15 Mag. Heinrich Obernhuber
2015/16 Gerald Wurzbach
2016/17 Johann Grössing
2017/18 Mag. Franz Ritt
2018/19 Mag. Patrick Bubna-Litic
2019/20 Mag. Wolfgang Millner
2020/21 Wieser Michael
2021/22 Paunert Harald
2022/23 Gebetsroither Harald
2023/24 Schweiger Daniel
2024/25 Schrottshammer Heinz-Josef
Flohmarkt 1972
- 10.1972
Kunst- und Kitschmarkt
- 1974
8. Lionsball
- 01.1978
In den Räumlichkeiten des Hotel Karow wurde im festlich dekorierten Saal der 8. Lionsball veranstaltet. Der Reingewinn war dem Motto: "Menschen helfen Menschen" gewidmet. Präsident Dir. Ernst Kaltenegger konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Quelle: Zeitung "Neue Zeit" vom 24.01.1978
Lions-Buchkiste
- 1979
Lions-Almkirtag
- 30.06.1984 - 01.07.1984
22. Lionsball
- 24.01.1992
24. Lionsball
- 21.01.1994
Im Hotel Karow wurde der 24. Lionsball veranstaltet. Die Musikgruppe "Blue Galaxy" begleitete Tanzfreudige durch den Abend.
Eintritt waren freiwillige Spenden, die ausschließlich für Hilfsprojekte verwendet wurden.
Quelle: Einladung
27. Lionsball
- 24.01.1997
Im Hotel Karow wurde wieder der Lionsball veranstaltet.
Musikgruppe: Blue Galaxy
Quelle: Einladung
Sammlung alter Brillen
- 2008
40 Jahr Jubiläum
- 17.10.2009
Im großen Kulturhaussaal feierte der Lions Club Liezen sein 40jähriges Bestandsjubiläum. Festredner war Paul Lendvai. Dieser hielt eine Festrede zum Thema "Toleranz im Denken und Handeln". In den 40 Jahren seines Bestehens hat der Lions Club Liezen an unschuldig in Not geratene Personen insgesamt 235.000 Euro gespendet.
Benefizkonzert mit den "Edlseern"
- 02.12.2010
17. Lions-Almkirtag 2014
- 28.06.2014 - 29.06.2014
Sound of Music
- 20.07.2024 - 02.08.2024
Quelle: Kleine Zeitung vom 06.07.2024, S. 27.
431 Kilogramm
Lebensmittel für Bedürftige gesammelt- 04.2026
Die Mitglieder des Liezener Damen-Lions Clubs „Anasia" und des Herren-Lions Clubs versammelten sich vor dem Billa Plus in Liezen, um Lebensmittelspenden für armutsgefährdete Menschen entgegenzunehmen. Die Aktion wurde auch von der Jugendorganisation der Lions, dem LEO-Club, tatkräftig unterstützt. Dem Aufruf, Lebensmittel, Hygieneartikel und Babynahrung am Stand der Lions und Leos abzugeben, waren zahlreiche Kunden von Billa Plus gefolgt. In Summe konnten so 431 Kilogramm Lebensmittel und Hygieneartikel an die Tafel in Liezen übergeben werden. Diese Einrichtung versorgt armutsgefährdete Menschen im Bezirk Liezen.
Quelle: Mein Bezirk vom 29./30.04.2026, S. 6.
SonstigesLions Club Liezen Anasia
- Ab / Am
- 02.02.2002
Der Lions Club Liezen Anasia wurde am 02.02.2002 gegründet und umfasst derzeit 30 Mitglieder. Der Name Anasia kommt ursprünglich aus dem keltischen und heißt soviel wie "Mutter Fluß Enns". Der Club hat sich vorgenommen, jedes Jahr eine spezielle Institution, einen Verein usw. zu unterstützen. So wurde der Verein "Therapie am Pferd für behinderte Menschen" finanziell unterstützt. Außerdem wird das Kunst- und Weinfest auf Schloss Trautenfels alljährlich vom Lions Club Liezen Anasia veranstaltet.
Präsidentinnen
- 2009
Unvollständige Liste der Präsidentinnen:
2009/10: Iris Strohmeier, Liezen
2010/11: Mag. Eleonore Neulinger
2011/12: Monika Streicher, Schladming
2012/13: Isolde Katzensteiner
2013/14: Jasmine Zenz
2014/15: Birgit Einhauer
2015/16: Ines Wohlmuther-Maier
2016/17: Gerlinde Schlögl
2017/18: Andrea Fink
2018/19: Anna Regnowska
2019/20: Sigrid Deiniger
2020/21: Mag. Petra Frewein
2021/22: Mag. Julia Buchegger
2022/23: Dr. Christina Hämmerle
2023/24: Dipl.-Ing. Ursula Hasitschka
2024/25: Mag. Verena Isatitsch
10 Jahre Lionsclub Liezen Anasia
- 05.05.2012
431 Kilogramm Lebensmittel für Bedürftige gesammelt
- 04.2026
Die Mitglieder des Liezener Damen-Lions Clubs „Anasia" und des Herren-Lions Clubs versammelten sich vor dem Billa Plus in Liezen, um Lebensmittelspenden für armutsgefährdete Menschen entgegenzunehmen. Die Aktion wurde auch von der Jugendorganisation der Lions, dem LEO-Club, tatkräftig unterstützt. Dem Aufruf, Lebensmittel, Hygieneartikel und Babynahrung am Stand der Lions und Leos abzugeben, waren zahlreiche Kunden von Billa Plus gefolgt. In Summe konnten so 431 Kilogramm Lebensmittel und Hygieneartikel an die Tafel in Liezen übergeben werden. Diese Einrichtung versorgt armutsgefährdete Menschen im Bezirk Liezen.
Quelle: Mein Bezirk vom 29./30.04.2026, S. 6.
SonstigesBereichsfeuerwehrverband Liezen
- Ab / Am
- 18.02.2012
Nachfolgeorganisation des früheren Bezirksfeuerwehrverbandes Liezen. Bereichsfeuerwehrkommandant war von 2012 bis 2018 OBR Gerhard Pötsch. Der neu geschaffene Bereichsfeuerwehrverband hielt am 19. April 2012 seinen ersten und - in dieser Form letzten - "Bezirksfeuerwehrtag" im Kulturhaus Liezen ab. Teilnehmer waren die Kommandanten und Kommandanten-Stellvertreter der 96 Feuerwehren inkl. Delegierten der Wehren.
Am 15. Oktober 2021 war die Schlüsselübergabe für das neue Gebäude in der Niederfeldstraße 12 b, welches gemeinsam für den Bereichsfeuerwehrverband und die Bergrettung Liezen errichtet wurde.
Bereichskommandanten
- 2012
2012 - 2018: OBR Gerhard Pötsch
2018 - 2021: OBR Heinz Hartl, Stellvertreter: Reinhold Binder
2021 - : OBR Reinhold Binder
Bereichsfeuerwehrtag 2014
- 26.04.2014
Am 26. April fanden sich die Feuerwehroffiziere des Bezirkes Liezen zum alljährlich stattfindenden Bereichsfeuerwehrtag im Kulturhalle Liezen ein.
Bereichskommandant LBDS Gerhard Pötsch, die Abschnittskommandanten, LFA Dr. med. Josef Rampler und alle Bereichsbeauftragten, ELFR Horst Freiberger und alle Ehrendienstgrade, BH HR Dr. Josef Dick, HR Dr. Kurt Kalcher, HR Dr. Rabl, LAbg. DI Odo Wöhry, Bezirkspolizeikdt. Herbert Brandstätter, Bereichskassier BM Albert Krug i.V.v. Bürgermeister Rudolf Hakel, RR Christian Gebetshuber (Bezirksrettungskommando), RK-Bezirks-GF Werner Kohlbacher, OBR Johann Ramseder, BR Franz Bierhofer, alle Pressevertreter sowie alle Feuerwehrkommandanten und deren Stellvertreter.
LBDS Pötsch präsentierte die gewaltigeTätigkeits- und Einsatzstatistik 2013:
2.148 Technische Einsätze (+6%) mit 35.379 Mannstunden
Während also die Anzahl an Einsätzen nur leicht aber doch anstieg, explodierte geradezu der Aufwand für die Brandeinsätze um 31% gegenüber 2012. Grund dafür waren mehrere arbeitsintensive Großbrände im Ennstal und Ausseerland. In Summe arbeiteten die 5.821 Kameraden (+58) im Bezirk bei 25.049 Einsätzen/Tätigkeiten insgesamt 509.011 Mannstunden ab!
Bereichsfeuerwehrtag 2017
- 21.04.2017
Am 21. April 2017 fand im Kulturhaus der Bereichsfeuerwehrtag statt. Bereichsfeuerwehrkommandant LBDS Gerhard Pötsch präsentierte dabei den Tätigkeits- und Einsatzbericht 2016.
Bereichsfeuerwehrtag 2018
- 02.03.2018
Neue Einsatzzentrale
- 16.10.2021
Quelle: Zeitung Wohin vom November 2021, Seite 13.
Unterstützung nach Flutkatastrophe im Bezirk Bad Radkersburg
- 08.2023
Am 04.08. erging der Einsatzbefehl des Landesfeuerwehrkommandanten LBD Reinhard Leichtfried an den Bereichsfeuerwehrverband Liezen zur Unterstützung der Einheiten im Bezirk Bad Radkersburg, wo starke Regenfälle zu schweren Überschwemmungen geführt haben. Ein Technik-Zug der KHD-Bereitschaft 52 aus dem BFV Liezen mit 9 Feuerwehren, 12 Fahrzeugen und 60 Mann in Gemeindegebiet von Gosdorf, Bezirk Bad Radkersburg, kam zum Einsatz.
Neben den eingesetzten Feuerwehren aus dem Bezirk Liezen stellte der BFV Liezen auch rund die Hälfte des Personals im Landesführungsstab, welcher hochgefahren wurde. Koordiniert wurden die Einsatzkräfte in der Steiermark vom stellvertretenden Landes-KHD-Kommandanten und KHD-Bereitschaftskommandant des BFV Liezen, ABI Ing. Thomas Fessl, MSc.
Bereichsfeuerwehrtag 2024
- 19.04.2024
Es fanden sich alle 95 Feuerwehrkommanden beim diesjährigen Bereichsfeuerwehrtag im Kulturhaus Liezen ein. In seiner Begrüßung konnte Brandrat Benjamin Schachner eine stattliche Anzahl hochrangiger Persönlichkeiten willkommen heißen:
Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried, i.V. des Landeshauptmannes: LAbg. Bgm. Armin Forstner MPA, LAbg. Albert Royer, Bezirkshauptmann Mag. Nico Groger, Bezirkshauptmann a.D. HR Dr. Christian Sulzbacher mit Gattin, Landesamtsdirektor der Fachabteilung für Katastrophenschutz und Landesverteidigung Mag. Harald Eitner, den 1. Vizebürgermeister der Stadt Liezen Albert Krug, die Bereichsfeuerwehrkommandanten OBR Johann Diethard, OBR Harald Schaden, OBR Helmut Berc, OBR Thomas Dreiblmeier, OBR Wolfgang Mayr und den Pongauer Abschnittskommandanten BR Christian Lackner, stellvertretend für alle anwesenden Ehrendienstgrade Seniorenbeauftragter E-LBDS Gerhard Pötsch, alle zehn Abschnittsfeuerwehrkommandanten, stellvertretend für alle anwesenden Bereichsfunktionäre LFA MR Dr. med. Josef Rampler MSc, Hauptmann Tanja Zefferer (Polizei), Otto Marl (Rotes Kreuz), Bezirks-Katastrophenschutzreferent Christian Gebeshuber, für die anwesende Presse Veronika Höflehner (Kleine Zeitung), alle Kommandanten und Stellvertreter sowie die eingesetzten Zivildiener der Bereichsdienststelle.
Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Reinhold Binder bedankte sich eingangs bei seinen Kameraden für die vielen abgearbeiteten Einsätze, v.a. die fordernden Waldbrände und Unwetterszenarien, welche dank guter Ausbildung nahezu verletzungsfrei abgearbeitet werden konnten.
Nach Verlesung des Protokolls durch BI Robert Missethon präsentierte BI Stefan Schröck i.V. von Michaela Mayer den Rechnungsabschluss 2023. Die Kassaprüfer HBI Alexander Grill, HBI Michael Plank und HBI Andreas Rührnößl ersuchten um Entlastung der Kassierin; als neuer Kassaprüfer anstatt HBI Rührnößl wurde HBI Ing. Christian Lux gewählt. Die Abschnittskommandanten stellten ihre neuen Kommandanten vor, danach wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.
Im Bericht des Bereichsfeuerwehrkommandanten hob LFR Binder v.a. die sehr erfreuliche Mitgliederstatistik hervor: Die 95 Wehren des Bezirkes haben exakt 6.000 Mitglieder (+130), davon 648 Jugendliche (+59), kürzlich erst nahmen 542 TeilnehmerInnen beim Wissenstest teil, was einen neuen Teilnehmerrekord bedeutet.
843 Brandeinsätze galt es im Vorjahr zu bewältigen, die hierfür geleisteten 8.794 Einsatzstunden bedeuten eine Steigerung um 100% !!!
2.522 Technische Einsätze (+33%) erforderten 39.452 Mannstunden (+16.722) !!!
In Summe also 3.365 Einsätze mit 57.049 geleisteten Mannstunden (+26.869) !!!
Die Gesamtstatistik des Bezirkes weist für 2023 erbrachte 584.564 Stunden im Dienste der Öffentlichkeit aus.
Weitere Zahlenwerke:
867 Kursbesuche in Lebring
27 Kommandantenprüfungen
432 Fahrzeuge (davon 7 neue HLF)
14 Absolventen FLA-Gold
3 Absolventen FULA-Gold
9 Absolventen FJLA-Gold
3 Absolventen WWLB-Gold
Ehrungen:
Verdienstkreuz in Bronze/3. Stufe des BFV Liezen:
OBR Wolfgang Mayr (BFK Steyr Land)
OBR Harald Schaden (BFK JU Landes-Flugdienst Beauftragter)
Verdienstzeichen des ÖBFV 3. Stufe:
die ABI´s Christian Demmerer, Roland Rohrer, Raimund Rojer, Florian Weissensteiner, Josef Zörweg und HBI Christian Lux
Florianiplakette in Gold:
HR Dr. Christian Sulzbacher
Als Geschenk überreichten alle Kommandanten des Bezirkes jeweils ein Buch an Dr. Sulzbacher, der eine besondere Leidenschaft für Bücher hegt und so manch Wochenende mit LFR Binder auf Fetzenmärkte verbrachte. LFR Binder, der wiederum ein Faible für alte Schallplatten hat, bedankte sich für die vielen schönen Stunden und die gute Zusammenarbeit beim ehemaligen Bezirkshauptmann. HR Sulzbacher hat in seiner 32-jährigen Amtszeit mindestens einmal jede Feuerwehr im Bezirk besucht und leitete diverse Großschadens-Einsätze als Leiter der behördlichen Einsatzleitung. Er verabschiedete sich mit den Worten: "Mir wird in meiner Pension nicht viel fehlen, aber sicher die kameradschaftliche Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Feuerwehren. Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen von euch für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, wünsche euch wenig Einsätze und v.a. dass ich wieder gesund von diesen Heim kommt. Herzlichen Dank für die Auszeichnung". HR Sulzbacher erhielt minutenlange stehende Ovationen seiner tief mit ihm verbundenen Feuerwehren.
Unter dem letzten Tagesordnungspunkt Allfälliges bedankte sich HBI Huber Failmayer bei allen eingesetzten Kameraden recht herzlich für die Unterstützung beim Waldbrand (Tag 19, noch immer kein „Brand aus"). LFA Dr. Josef Rampler mahnte zur Aufrechterhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit aller Atemschutz-Geräteträger.
Grußworte der Ehrengäste:
Der neue Bezirkshauptmann Mag. Nico Groger sieht v.a. die Belange des Katastrophenschutzes als zentrales Thema im Bezirk Liezen. LAbg. Albert Royer zeigte sich beeindruckt über die Leistungsbilanz der Feuerwehren. Vizebgm. Albert Krug überbrachte die Grüße der Stadtgemeinde.
LAbg. Armin Forstner bedankte sich namens aller 29 Bürgermeister bei den Feuerwehren und brachte seinen Stolz über die erbrachten Leistungen zum Ausdruck. HR Sulzbacher dankte er für die jahrelange, ausgezeichnete Zusammenarbeit.
HR Harald Eitner: "Danke für die unglaublichen, erbrachten Leistungen. Es gibt natürlich keinen Wettbewerb unter den Bereichen, aber eines ist offensichtlich: „Der Bereich Liezen ist einer, wo immer was los ist."
Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried wies auf die Herausforderungen durch den Klimawandel hin: Hatte man früher alle 3-4 Jahre ein Großschadensereignis, ereilten nun 3-4 solcher die Steiermark jährlich. Alleine beim Unwettereinsatz in Bad Radkersburg, wo auch Liezener Einheiten einen KHD-Zug und Mitglieder des Bereichs-Führungsstabes entsandte, standen 16 Züge aus der gesamten Steiermark wochenlang im Einsatz. Er bedankte sich für vielen Einsätze seit Ostermontag, welche u.a. 7 Waldbrände in der Stmk. zur Folge hatten, darunter in Großreifling sowie dem größten Waldbrand der Stmk. bisher in Wildalpen. Einen persönlichen Dank entrichtete er HBI Hubert Failmayer und ABI Christian Danner für die tägliche Koordination der Feuerwehren aus der ganzen Steiermark, Hubschrauber, Rotes Kreuz und Bergrettung, über Wochen. Auch die B320 - fast jeden Tag in den Medien - stelle eine psychische Belastung für die Einsatzkräfte dar, mit immer tragischeren Ausgängen. Seine abschließenden Worte richtete er an Dr. Sulzbacher: "Du warst ein Bezirkshauptmann, der die Feuerwehren belebt und geliebt hat. Dem neuen Bezirkshauptmann wünschte der Landeskommandant viel Schaffenskraft und Einfühlvermögen.
In seinen Schlussworten bedankte sich der Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Reinhold Binder bei seinen Kommandanten: „Ihr seid die Leute, die unsere Gesellschaft braucht und Danke für die gute Zusammenarbeit, nur gemeinsam sind wir stark. Freundschaft und Kameradschaft sind der Kitt unserer Organisation." Er schloss den Bereichsfeuerwehrtag nach Abspielen der Landeshymne mit einem steirischen "Gut-Heil".
Quellen:
https://www.feuerwehren.at/berichte/veranstaltungen/2024/04/bfv-liezen-bereichsfeuerwehrtag-liezen/ (Stand: 30.04.2024)
Kleine Zeitung vom 23.04.2024, S. 21.
Bereichsfeuerwehrtag 2024: Auszeichnungen für Führungs-Duo Binder und Schachner
- 2024
Im Rahmen des 140. Landesfeuerwehrtages in Kalsdorf wurde unter anderem das Führungs-Duo des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen für seine verdienstvollen Tätigkeiten im Feuerwehrwesen mit hohen Auszeichnungen gewürdigt. LFR Reinhold Binder erhielt das Verdienstzeichen Groß Gold und BR Benjamin Schachner (FF Schladming) wurde mit dem Verdienstzeichen Groß Silber ausgezeichnet.
Quelle: Der Ennstaler vom 28.06. 2024, S. 13.
Bereichsfeuerwehrarzt
- 2025
Quelle: Mein Bezirk vom 29./30.04.2026, S. 4 u. 5.
Bereichsfeuerwehrtag 2026
- 17.04.2026
Bereichsfeuerwehrtag 2026
Erstellt von BI d.V. Ronald Haider am 20.04.2026
Am 17. April 2026 fand im Kulturhaus Liezen der diesjährige Bereichsfeuerwehrtag des Bereichsfeuerwehrverbandes Liezen statt. 92 der 95 Feuerwehren des Bereiches nahmen mit rund 220 Offizieren an der Versammlung teil. Der alljährliche Einstieg erfolgte, in gewohner Form, von ABI d.V. Bmst. Christoph Schlüßlmayr, Msc in Form einer Einsatzdokumentation "Einsatzdoku 2025" über das Berichtsjahr.
Die Begrüßung der Ehrengäste und Delegierten erfolgte durch Bereichsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter BR Benjamin Schachner. Unter den Ehrengästen befanden sich Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried, Nationalratsabgeordneter Albert Royer, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Armin Forstner, MPA, Landtagsabgeordnete Mag.a (FH) Eva Kroismayr-Baier in Vertretung des Landeshauptmannes, Mag. Elisabeth Harmann in Vertretung des Bezirkshauptmannes, Bezirkskatastrophenschutzreferent und Landesleiter der Bergrettung Stefan Schröck sowie Bürgermeisterin Andrea Heinrich, MAS. Weiters nahmen aus Oberösterreich die Bezirksfeuerwehrkommandanten LFR Wolfgang Mayr aus Steyr-Land, OBR Helmut Berc aus Kirchdorf und OBR Thomas Dreiblmaier aus Gmunden teil. Aus dem Pongau war BR Christian Lackner anwesend. Ebenso begrüßt wurden die Feuerwehrkommandanten, deren Stellvertreter und Delegierte, die anwesenden Zivildiener, stellvertretend für die Ehrendienstgrade LBDS Gerhard Pötsch, stellvertretend für die Bereichsfunktionäre LFA MR Dr. Josef Rampler sowie Bezirksstellenleiter Otto Marl vom Roten Kreuz.
Im Anschluss stellten die Abschnittsfeuerwehrkommandanten die neu gewählten Feuerwehrkommandanten ihrer Feuerwehren vor. Danach gedachte die Versammlung der verstorbenen Kameradinnen und Kameraden. Das Protokoll des Bereichsfeuerwehrtages 2025 wurde von BI Robert Missethon verlesen. Den Rechnungsabschluss 2025 trug OBI Sebastian Emmer in Vertretung von OBM Michaela Mayer vor. Die Rechnungsprüfung erfolgte durch HBI Gernot Kettner, HBI Alexander Grill und HBI Christian Lux. Dem Bereichsfeuerwehrausschuss wurde im Anschluss einstimmig die Entlastung erteilt.
Im Mittelpunkt des Bereichsfeuerwehrtages stand der Bericht von Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Reinhold Binder über das Feuerwehrjahr 2025. Er hob den starken Zusammenhalt in den Feuerwehren, die gute Zusammenarbeit im gesamten Bereich, die intensive Nachwuchsarbeit sowie die laufende Aus- und Weiterbildung hervor. Besonderen Dank richtete er an die Führungskräfte, die mit ihrer Arbeit wesentlich zur professionellen Einsatzbewältigung beitragen. Mit Blick auf die im Jahr 2027 anstehenden Feuerwehrwahlen ersuchte er um gut vorbereitete und geordnete Übergaben in den einzelnen Feuerwehren.
Der BFV Liezen bleibt mit 6.059 Mitgliedern, darunter 659 Jugendliche, weiterhin der mitgliederstärkste Bereichsfeuerwehrverband der Steiermark. Im Berichtsjahr 2025 verzeichneten die Feuerwehren des Bereiches 807 Brandeinsätze und 1.868 technische Einsätze. Insgesamt wurden bei 2.675 Einsätzen 38.371 Mannstunden geleistet. Der deutliche Rückgang bei den Einsatzzahlen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Gegensatz zum Vorjahr keine größeren Katastropheneinsätze zu bewältigen waren.
Trotz des geringeren Einsatzaufkommens blieb die Gesamtstundenleistung auf hohem Niveau. Dies ist insbesondere auf die verstärkte Aus- und Weiterbildung zurückzuführen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 im Bereich Liezen 574.117 Stunden geleistet. 909 Mitglieder besuchten Lehrgänge an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark. Im Jahr davor waren es 716. 15 Mitglieder legten im Berichtsjahr die Kommandantenprüfung erfolgreich ab. Für die Koordination im Kursbuchungssystem dankte LFR Binder insbesondere BR Benjamin Schachner sowie Dienststellenleiter OBI Sebastian Emmer.
Im Rahmen des Bereichsfeuerwehrtages wurden auch personelle Entscheidungen bekanntgegeben. Dr. med. univ. Markus Hamp wurde zum Bereichsfeuerwehrarzt ernannt und zugleich zum BFA befördert. LFA MR Dr. med. Josef Rampler, MSc bleibt dem Bereich weiterhin als Stellvertreter im Bereich Feuerwehrmedizin erhalten. Auf einstimmigen Beschluss des Bereichsfeuerwehrtages hin, wurde dem ehemaligen Abschnittsfeuerwehrkommandanten des Abschnittes Ausseerland, ABI a.D. Werner Fischer, der Ehrendienstgrad Ehren-ABI verliehen.
Auch mehrere Auszeichnungen wurden überreicht. Das Verdienstkreuz des BFV Liezen 2. Stufe erhielt OBR Helmut Berc. Mit dem Verdienstkreuz des BFV Liezen 1. Stufe wurde LFA MR Dr. Josef Rampler, MSc für seine mehr als 20-jährige Tätigkeit als Bezirksfeuerwehrarzt ausgezeichnet. Das Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes 3. Stufe erhielten ABI Stefan Grill, HBI Klaus Bösendorfer, HBI Wolfgang Demmel, HBI Johannes Habersatter, HBI Christoph Nachbagauer, HBI Kurt Pretschuh, HBI Rudolf Rottensteiner, HBI Rudolf Schaflinger, HBI Johann Scherz, HBI Gerhard Sölkner, HBI Christoph Thalhuber, HBI Markus Trinker und HBI Robert Walkner. Mit dem Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes 2. Stufe wurde BR Benjamin Schachner ausgezeichnet.
Unter dem Tagesordnungspunkt Allfälliges bedankte sich LFA MR Dr. Josef Rampler für die gute Zusammenarbeit während seiner langjährigen Tätigkeit als Bereichsfeuerwehrarzt. LFR Binder würdigte ihn als visionären und weitblickenden Mitgestalter des Feuerwehrwesens. Anschließend informierte BR Benjamin Schachner über den aktuellen Stand im Kursbuchungssystem, in dem seit Oktober 2025 bereits mehr als 1.000 Kameradinnen und Kameraden angemeldet wurden.
In den Grußworten der Ehrengäste wurde die Arbeit der Feuerwehren des Bereiches Liezen mehrfach besonders hervorgehoben. Landesfeuerwehrkommandant LBD Reinhard Leichtfried verwies auf den steiermarkweiten Rückgang bei den Einsatzzahlen infolge des Ausbleibens größerer Katastropheneinsätze und zeigte sich beeindruckt von der fordernden Einsatzarbeit entlang der Ennstalbundesstraße. Zudem verwies er auf die mit dem Land Steiermark verhandelten erhöhten Fördermittel. Auch die anwesenden politischen Vertreter und die Partnerorganisationen dankten den Feuerwehren für ihren verlässlichen Einsatz und die gute Zusammenarbeit.
Zum Abschluss dankte LFR Reinhold Binder allen Feuerwehren
des Bereiches, den befreundeten Einsatzorganisationen sowie allen Mitwirkenden
und Führungskräften. Ein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter BR Benjamin
Schachner. Um Punkt 21 Uhr wurde der Bereichsfeuerwehrtag mit einem steirischen
„Gut Heil" geschlossen.
Quelle: https://www.bfvli.steiermark.at/desktopdefault.aspx/tabid-252/7847_read-54201
(Stand: 06.05.2026)
GebäudeHauptplatzbrunnen
- Errichtet
- 22.09.1974
- |
- Adresse
- Hauptplatz
- |
- Lage
- Im östlichen Teil des Hauptplatzes.

Anlässlich der Feiern "900 Jahre Liezen 1074 - 1974" wurde am Hauptplatz ein vom Liezener Künstler Manfred Fasching gestalteter Brunnen errichtet. Dieser Brunnen wurde am 22.09.1974 durch Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger enthüllt. Am Brunnen ist eine Tafel mit folgender Aufschrift angebracht:
HAUPTPLATZBRUNNEN
Enthüllt am 22. September 1974 durch Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger anlässlich der Feiern
"900 Jahre Liezen 1074 - 1974"
Geschaffen vom Liezener Künstler Manfred Fasching
Beschreibung in den Stadtnachrichten Juni 1974:
Der Obelisk aus schwarzem Basalt-Kunststein (4 Meter lang und 1,40 Meter hoch) steht in einem Wasserbecken, das 6 Meter Durchmesser aufweist. Ein Mann hält den Obelisken im Becken auf der Konsole. Auf der Straßenseite sind drei Bronzereliefs mit der wirtschaftlichen Gliederung der Stadt, figural dargestellt die Industrie, der Handel und die Landwirtschaft. Eine Bronzemaske, die als Quelle für das Becken dient, symbolisiert den Pyhrnbach. Vom Osten her sieht man das Stadtwappen. Die dem Hochhaus zugewandte Seite des Obelisken hat einen Historienzug von den Illyrern, Römern über die Bajuwaren und das Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Maske "Enns" sagt aus, dass der Zug der Enns zugeht.
Begrüßt wurde der Bundespräsident unter anderem von zwei Mädchen, Judith Göls und Ulli Griesser. Diese hatten mit Frau Hauser in einem Dialog die Brunnengeschichte in lustigen Versen einstudiert.
SonstigesKriegsgräber
- Von
- 1914
- |
- Bis
- 1945
In manchen Gemeinden gab und gibt es für die Gefallenen beider Weltkriege eigene Kriegsgräberanlagen. In einem vom Schwarzen Kreuz herausgegebenen Buch wurden einmal für Liezen derartige Kriegsgräberanlagen mit 2 Toten aus dem 1. Weltkrieg und 17 Toten aus dem 2. Weltkrieg angegeben. Diese Kriegsgräberanlagen hat es in Liezen aber mit ziemlicher Sicherheit nie gegeben. Die offenbar unrichtige Angabe im Buch führte aber mehrmals zu Anfragen nach diesen Kriegsgräbern. Tatsächlich gibt es in Liezen nur das Kriegerdenkmal in der Ausseer Straße, in dem die Gefallenen beider Weltkriege verzeichnet sind.
Soweit Kriegstote aus Liezen überhaupt in der Heimat bestattet wurden, erfolgte die Beisetzung in normalen Gräbern, von denen die meisten inzwischen durch Auflassung des damaligen neuen Friedhofes (heute Autobusbahnhof im westlichen Teil des Hauptplatzes mit der Bezeichnung Oberbieler Platz) oder Auflassung durch die Nachkommen aufgelassen wurden.
Als Kriegsgräber gelten nach den gesetzlichen Bestimmungen alle Gräber, in denen Personen bestattet sind, die zum Zeitpunkt ihrer Bestattung Angehörige einer Wehrmacht waren, auch wenn die Beisetzung in einem Familiengrab erfolgte. In einer Sitzung im Mai 1952 beschloss der Gemeinderat die Übernahme der Grabgebühren für
die Soldatengräber und die Gräber der Opfer des Juliputsches.
In einem Bericht an die Bezirkshauptmannschaft vom Jahre 1981 wurde erwähnt, dass 1959 über das Vorhandensein von Kriegsgräbern in Liezen berichtet wurde. Es wurde damals aber auch mitgeteilt, dass diese Kriegsgräber vor zirka 20 Jahren (das müsste wohl Anfang der 1960er-Jahre gewesen sein) aufgelassen wurden. Offenbar waren damals auch 10 Personen jüdischer Abstammung in einem Gemeinschaftsgrab außerhalb des Friedhofes beigesetzt. In dem erwähnten Bericht wurde festgehalten, dass die sterblichen Überreste dieser Personen exhumiert und nach Eisenerz überführt wurden. Verfasst wurde dieser Bericht vom Verfasser dieses Eintrages auf Grund von Erinnerungen des damaligen Gemeindebediensteten Erich Lammer. Schriftliche Unterlagen über Kriegsgräber sind nicht bekannt.
SonstigesErzählcafé
- Ab / Am
- 18.09.2025
Das Erzählcafé ist eine Veranstaltungsreihe, die zum Ziel hat, die Teilnehmenden zum Austausch,
gemeinsamen erinnern und knüpfen von Kontakten zu animieren. Zusätzlich können für das Stadtarchiv wertvolle Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aufgezeichnet werden.
Es handelt sich um eine Kooperation der Volkshilfe - Elisabeth Krammer
und Ingrid Rieder - und dem Stadtarchiv - Katharina Ernecker.
Erzählcafé - Thema alte Gasthäuser
- 18.09.2025
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe Erzählcafé bildete das Thema alte Gasthäuser, das sich als sehr ergiebig erwies. Gemeinsam wurden viele Fotos aus dem Stadtarchiv betrachtet und zahlreiche Erinnerungen geweckt. Treffpunkt für die etwa 12 Teilnehmerinnen war das Café Hildegard in der Ausseer Straße.
Erzählcafé - Thema Einkaufen
- 06.11.2025
Als Experte war Gerhard Florianschitz, der von seinem Alltag als Kaufmann erzählte.
Die etwa 12 Teilnehmenden trafen sich in der Stadtbibliothek Liezen.
Erzählcafé - Thema Fasching
- 10.02.2026
Erzählcafé - Thema Schule und Lehre
- 12.03.2026
Erzählcafé - Thema Arbeit und Beruf
- 22.04.2026
SonstigesEK Bauunternehmen Eduard Kladnik
Eduard Kladnik ist gelernter Maurer und aus Eibiswald ins Ennstal zugezogen. Nach langjähriger Erfahrung als Bauleiter und Polier, war er unter anderem bei der Firma Bau Pilz und in der Bauleitung bei die Firma Maco bei Großbauprojekten im Raum Salzburg.
Das Team besteht aus Facharbeitern mit langjähriger Berufserfahrung, die seit Gründung des Unternehmens ihre Erfahrung, ihr Wissen und Können in die Firma einbringen. Seit 2015 wird auch ein Maurer-Lehrling ausgebildet.
Standort: Liezen, Wirtschaftspark A
SonstigesAutohaus Pirz
- Ab / Am
- 2013
Christian Pirz eröffnete 2013 am Standort Fronleichnamsweg 9b neben dem Billa Markt ein Autohaus für Jahres- und Vorführwagen.
Stadtnachrichten vom März 2013, Seite 7.
GebäudeAusseer Straße 10
- Adresse
- Ausseer Straße 10
- |
- Lage
Ehemalige Hausnummer Liezen 78 mit der Bezeichnung "Neuer Pfarrhof".
War bis ca. 1750 die "Lobenstock Tafern" und dem Stift Rottenmann untertänig und zinspflichtig. Um 1750 kam es zu einem Haustausch zwischen der Herrschaft Stift Rottenman und der Pfarre Liezen. Der Name "Lobenstock" ging auf den "Alten Pfarrhof" (Hauptstraße 2) über. Im Zuge des Kirchenvergrößerungsbaues 1910 bis 1912 wurde der "Neue Pfarrhof" gründlich renoviert.
SonstigesRadarüberwachung
Seit 2005 wird über Auftrag der Stadtgemeinde bis zu vier mal im Jahr von einer privaten Firma die Geschwindigkeit gemessen und Übertretungen angezeigt.
Wie bereits in vielen anderen Städten und Gemeinden hat sich die Stadtverwaltung dazu entschlossen, für die Geschwindigkeitsüberwachung auf den Gemeindestraßen einen privaten Sicherheitsdienst zu beauftragen. Anfang Juni 2005 wurden erstmals auf neuralgischen Punkten innerhalb des Stadtgebietes sowie auf Straßenzügen, auf denen regelmäßig Geschwindigkeitsübertretungen festzustellen sind, Messungen vorgenommen. So wurden die als Wohnstraße festgelegte Alpenbadstraße, die Ausseer Straße, die Niederfeldstraße, die Pyhrnstraße sowie die Werkstraße für die Überprüfung herangezogen. Insgesamt mussten an diesem Tag 145 Geschwindigkeitsübertretungen registriert werden. Auffallend waren die nahezu dreifachen Überschreitungen der zulässigen Geschwindigkeit in der Alpenbadstraße sowie einige fast 100%ige Überschreitungen im Bereich Pyhrnstraße.
Im Dezember 2019 wurde an der B 138, der Pyhrnpass-Straße, ein stationärer Radarkasten in Betrieb genommen.
Radarkasten auf der Pyhrnpass-Bundesstraße gehört zu den meistausgelösten des Landes
- 2025
Exakt 23.198 Mal blitzte das stationäre Radar auf der Pyhrnpass-Bundesstraße an der nordöstlichen Einfahrt von Liezen 2025: ein extrem hoher Wert, selbst steiermark- und österreichweit betrachtet. Erklärbar ist das am ehesten damit, dass die breite Bundesstraße direkt ins Ortsgebiet führt und der Verkehr relativ rasch zunächst auf 70 und dann auf 50 km/h heruntergeregelt wird. Wie exorbitant hoch die Blitzzahl des „Pyhrn-Radars" ist, zeigt der Vergleich mit den mobilen Radarmessungen der Polizei Liezen. „Wir verzeichnen um die 1000 gemessenen Übertretungen im Jahr", erklärt Postenkommandant Raimund Sulzbacher. Man sei als Exekutive eher präventiv tätig, brauche ein relativ gerades Stück zum Messen und wolle nicht in die Nähe von Wegelagerei gerückt werden. Er verrät Details zum Pyhrn-Radarkasten: Die Blitzanzahl könnte sich künftig noch einmal erhöhen, weil erst seit 1. Dezember 2025 in beide Fahrtrichtungen gemessen wird. Und gleich zweimal sei der Radarkasten zu Beginn mutwillig zerstört worden.
Quelle: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/ennstal/20768239/unglaubliche-23198-mal-blitzte-ein-radar-2025-in-liezen (Stand 20.04.2026)
SonstigesAutohaus Weinacht
- Von
- 1970
- |
- Bis
- 2007
Im Jahr 1950 wurde das Autohaus "Weinacht" gegründet, der ursprüngliche Firmensitz befand sich in Trautenfels. Die erste Expansion erfolgte 1970 mit der Eröffnung der Filiale in Liezen, 1988 folgte Trieben. 2004 erfolgte eine Umstrukturierung, der Standort Trautenfels wurde herausgelöst und in eine neu gegründete GmbH eingebracht, in der Weinacht-GmbH verblieben Liezen und Trieben. Das Unternehmen war autorisierter VW- und Audi-Händler, 2004 wurden Händler- und Servicevertrag am Standort Liezen aufgekündigt und als freie Werkstätte geführt. 2007 ging die Weinacht-GmbH in Konkurs, betroffen waren 21 Arbeitnehmer.
